Fußball

In der Form des Celtic-Wunders verliert der LASK in Athen nicht

In Athen und Brügge beginnt Dienstagabend die Ligaphase der Champions League. Mit den Duellen zwischen AEK Athen und Österreichs Doublesieger LASK und FC Brügge-Aston Villa. Die Hagia Sophia-Arena des griechischen Meisters (Bild). wird mit 32.000 Zuschauern restlos ausverkauft sein. Schiedsrichter ist der Portugiese Luis Godinha. Beide Mannschaften haben ein Ziel: mehr als acht Partien zu bestreiten, also in die K.-o.-Phase zu kommen. Als der LASK noch im Flugzeug Richtung Athen saß, verbreitete Barnabas Varga, der ungarische Torjäger von AEK, beim Medientermin der Griechen Optimismus: „Alle Stürmer sind in Form, es spricht nichts dagegen, mit einem Sieg zu beginnen!“ Ohne es auszusprechen, sehen sich beim Klub, der dem milliardenschweren Reeder Marios Iliopoulis gehört, alle als Favorit, betrachten den LASK als Gegner, den man schlagen muss und wird.

Wenn die Linzer sich aber in der guten Form wie beim 5:1-Wunder gegen Celtic Glasgow präsentieren, dann werden sie auch in Athen nicht verlieren: „Wir brauchen wieder diese Begeisterung, diesen Mut“, sah es  Trainer Didi Kühbauer ähnlich. Trotz des Ausfalls von Samuel Adeniran nach einem Jochbeinbruch. Sasa Kalajdzic wird auf der Bank beginnen,  vorne sind daher  Moses Usor und Christopher Lang gesetzt. „Wir haben etwas Großes erreicht, aber es geht weiter“, sagte Kühbauer. Er wird in Athen auf einen alten Bekannten treffen: Auf Christian Dobnik, der in Kühbauers erster Trainerära bei Wolfsberg, 40 mal im Tor spielte. Seit Juli ist Dobnik Trainer der Nummer eins im Tor von AEK. Das ist der  41-jährige Teamtormann Albaniens, Thomas Strakosha. Der 32-jährige Linksverteidiger Charalampos Lygokiannis hat eine Österreich-Vergangenheit: Von 2015 bis 2018 spielte er bei Sturm Graz, wurde dann um 500.000 Euro an Cagliari verkauft. Über Bologna kam er heuer ablösefrei  zu AEK Athen.

Die Champions League der Linzer wird Dienstag nur live bei Sky Austria zu sehen sein. Der Sender hat in jeder Runde die Rechte auf 17 der 18 Spiele. Als Experten sind am Dienstag  die Ex-Rapidler Andreas Herzog und Jan Age Fjörtoft im Einsatz, am Mittwoch Didi Hamann, der dem LASK ein deutlich besseres Abschneiden als Sturm Graz und Salzburg in den letzten Saisons zutraut, und Ex-LASK-Kapitän Gernot Trauner, am Donnerstag Marc Janko und Lothar Matthäus. Die Ausnahme ist am Mittwoch der Schlager zwischen Atletico Madrid und dem FC Liverpool, der nur Canal+  exklusiv überträgt. Als Experten sind „Neuerwerbung“ Florian Kainz, Christopher Trimmel und Johnny Ertl dabei.  Im Free-TV zeigt ServusTV Dienstagabend die Highlights der sechs Dienstag-Spiele. Angefangen vom LASK-Einstand bis zum ersten Schlager zwischen Real Madrid und Inter Mailand aus dem Bernabeu-Stadion. Für Reals Trainer Jose Mourinho ein besonderes Match: Denn vor seiner ersten Real-Ära war er von 2008 bis 2010 Trainer von Inter, schaffte mit den Italienern im Bernabeu-Stadion mit 2:0 gegen Bayern den Champions League-Triumph, der ihm mit Real nicht glückte. Donnerstag steht ab 23.00 Uhr bei ORF 1 und Canal+ wieder „Mehr Fußball“ auf dem Programm. Die Highlightshow aus dem Auhof-Studio mit allen Toren und den besten Szenen, bei der auch Peter Stöger als ORF-Experte zu sehen sein wird.

Foto: UEFA.

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