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Ivo Vastic überzeugte Hans Krankl auch bei Padbol

© Andreas Stuchlik | www.andreasstuchlik.com

Österreichische Fußballprominenz am Donnerstagvormittag im Union-Trendsportzentrum Prater gegenüber dem Happel-Stadion. Als mit Padbol praktisch eine neue Sportart aus der Taufe gehoben, die ersten zwei Padbol-Courts in Österreich präsentiert wurden. Von Ex-Rapidler Gyuri Garics, einem ehemaligen österreichischen Teamspieler mit 41 Länderspielen und einer Vergangenheit bei Rapid, Napoli, Atalanta Bergamo, Bologna und Darmstadt 98 als Gründer von Padbol. An seiner Seite als Präsident des österreichischen Padbol-Verbandes: Heinz Palme, neuer Präsident des österreichischen Padbol-Verbandes. 20 Jahre war er beim ÖFB, die längste Zeit als Pressechef, danach Chefkoordinator der Bundesregierung für die EURO 2008.

Was ist Padbol, das vor 14 Jahren in Argentinien erfunden wurde? Das wird in Glaskäfigen auf einer Fläche von 6 x 10 Metern gespielt. In der Mitte befindet sich ein Netz, ein Meter hoch. Die Glaswände können genutzt werden, um für Tempo und Effet zu sorgen. Auch ein eigener Ball, etwas kleiner und leichter als ein Fußball, unterstützt mit einem besonderen Sprungverhalten die Dynamik im Spiel, für das ein Kunststoffboden speziell entwickelt wurde. Die jeweils zwei Spieler pro Mannschaften dürfen mit Ausnahme der Arme und Hände mit allen Körperteilen den Ball berühren. Gezählt werden Punkte und Spiele wie im Tennis. Padbol, bereits in 30 Ländern, betrieben, befindet sich als Sport für alle Generationen, egal ob weiblich oder männlich, am Vormarsch nach Europa. Garics besitzt als Geschäftsführer  der GDP Sports GmbH die exklusiven Vermarktungsrechte für Österreich, Deutschland und Liechtenstein.

Das erinnerte alles etwas an das Fußball-Spiel in den Wiener Parks, in den berühmten „Käfigen“. Dort begann so manche große Karriere. Etwa die von Hans Krankl im sechsten Bezirk, im Loquai-Park. Vielleicht kam er auch deshakb neugeirig zur Präsentation, bei der  ehemalige Teamspieler wie Ivo Vastic, Ümit Korkmaz, der auch im „Käfig“ entdeckt wurde und Stefan Kulovits, jetzt Trainer der zweiten Mannschaft von Rapid, die Courts testeten. Vastic überzeugte Krankl total: „Ivo, du bist nich immer der beste“ hörte er als Kompliment von seinem ehemaligen Teamchef. Ebenfalls auf Besuch: Die 108fache Teamspielerin Nina Burger, jetzt für die Damen-Sektion der Vienna zuständig, ÖFB-Generalsekretär Bernhad Neuhold, Sportchef Peter Schöttel, der natürlich Fragen zum Engagement von Ralf Rangnick als Teamchef bekam, Ex-Ligavorstand Georg Pangl, der ehemalige Rapid-Trainer Goran Djuricin, der frühere Rapid-Scout Fritz Riedmüller, der die Karriere des Rapid-Talents Garics begleitet und gefördert hatte. Der lebt jetzt in Bologna, trifft dort mitunter Marko Arnautovic („der Klub hat einen wie ihn gebraucht“) und ist auch an einem Unternehmen der Schmuckbranche beteiligt. Serafino Consoli gehört auch zu den Sponsoren des Padbol-Projekts.

 

Foto: Padbol.at.

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