Fußball

Kalajdzic, Onisiwo und Superjoker Kevin Stöger: Drei „Ösi-Tore“

Drei Österreicher-Tore machten  Samstag zwei Auswärtssiege in der deutschen Bundesliga möglich: Sasa Kalajdzic köpft mit seinem zehnten Saisontor den VfB Stuttgart zum 1:0 (0:0) beim 1. FC Köln: „Gut für die Seele und die Mannschaft“, kommentierte er sein Erfolgserlebnis, mit dem er die Kölner Abstiegssorgen prolongierte. Der Marktwert des 23 jährigen kletterte durch seine starke Saison inzwischen schon auf sieben Millionen. Karim Onisiwo und Kevin Stöger trafen für Mainz erst zum zweiten Mal, aber sie machten das überraschend 2:1 (1:1) bei Borussiae Mönchengladbach möglich. Onisiwo sorgt vor der Pause für die Führung. Als Stöger in der 86. Minute den Siegestreffer erzielte, war Onisiwo nicht mehr im Einsatz. Stöger erwies sich dabei als Superjoker: Letzte Runde kam er in Leverkusen nach 85 Minuten, erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2. Diesmal setzte ihn Trainer Bo Svensson bereits ab der 64. Minute ein, der Oberösterreicher dankte es ihm mit seinem ersten Siegestor im Mainzer Dress. Er nützte eine missglückte Kopfabwehr von Stefan Lainer, knallt mit links wuchtig und unhaltbar ins lange Eck (Bild oben). Das freute ihn zwar, aber er gab auch zu: „Ich würd´mich schon freuen, einmal von Beginn an zu spielen!“

Der Österreicher, der bei Mainz durchspielte, war Linksverteidiger Philipp Mwene. Die Bilanz des im Jänner von Liefering gekommenen Trainers Bo Svensson kann sich sehen lassen: Elf Punkte in sieben Runden, neue Hoffnung im Abstiegskampf, nur noch einen Punkt von Arminia Bielefeld und Hertha BSC Berlin entfernt, vier vom 1. FC Köln. Für Gladbachs Trainer Marco Rose bringt die Heimpleite gegen seinen Ex-Klub, für den er als Aktiver 158 Spiele bestritt, im ersten Match nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu Borussia Dortmund in der nächsten Saison die Fortsetzung unruhiger Zeiten. Denn bei einigen Fans ist der ehemalige Salzburger Meistermacher nach vier Runden ohne Sieg, zwei Heimniederlagen hintereinander, unten durch. Valentino Lazaro spielte bei den Verlierern 81 Minuten, ehe ihn Landmann Hanns Wolf ablöste. Das Duell der Ex-Rapidler bei Freiburg gegen Union Berlin zwischen Philipp Lienhart und Christopher Trimmel ging an den Kapitän von Union Berlin, der sich über den 1:0-Auswärtssieg freute. Der Lienharts erste Niederlage nach sieben Runden bedeutete.

Österreicher-Tore gab es wie gewohnt in der zweiten Liga durch Guido Burgstaller. Der Kärntner traf für St. Pauli im siebenten Spiel hintereinander, Samstag erstmals im Doppelpack. Er erzielte beim 3:2 (1:0)-Heimsieg gegen Darmstadt das 1:0 mit rechts und das Siegestor mit links. Vor Burgstallers acht Treffern stand St. Pauli mitten im Abstiegskampf, jetzt im gesicherten Mittelfeld.

Foto: FSV Mainz 05.

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