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Kein Protest: Rapid akzeptierte das erwartete Urteil

WIEN, AUSTRIA, FEB. 15. 2026 - SOCCER - 2025-2026, ADMIRAL BUNDESLIGA, SK FK Austria Wien vs Rapid Wien. Photo: Yigit Oerme

Das Urteil des Strafsenats der Bundesliga unter Vorsitz von Manfred Luczensky über den vom Rapid-Fansektor beim letzten Wiener Derby in der Generali-Arena provozierten Eklat fiel wie erwartet aus: Bei den nächsten drei Heimspielen gegen Red Bull Salzburg oder Sturm Graz, oder LASK oder die Austria müssen in Hütteldorf die Fansektoren leer bleiben. Der komplette Block West und auf der gegenüber liegenden Tribüne zwei Sektoren. Daher dürfen nur rund 17.000 statt 26.000 Zuschauer ins Allianz-Stadion. Dazu wurde der von Rapid bereits verkündete Verzicht auf Gästekarten bei den Derbys in den nächsten drei Jahren vom Senat als Strafe übernommen, die auch für Rapid II gilt, erstmals für das kleine Wiener Derby in der zweiten Liga zwischen Young Violets und Rapid II am Freitag. Außerem wurde Rapid mit 100.000 Euro zur Kassa gebeten. Mit 50.000 weniger als mit der Höchststrafe möglich gewesen wäre. Auch die Austria kam nicht straffrei davon: 48.400 Euro Geldstrafe für Pyrotechnik-Vergehen im Austria-Sektor. Die deutsche Liga bestraft bei solchen Vorkommnissen noch härter:  Spitzenreiter bei Strafen für Pyrotechnik ist in dieser Saison der Hamburger SV mit 629.400 Euro vor Union Berlin (242.000) und dem VfB Stuttgart (163.500). Die Austria kann die 48.400 sicher leichter verkraften als die unmittelbar nach dem Derbysieg an die Öffentlichkeit gespielten internen Grabenkämpfe.

Da Rapid vernünftigerweise das Urteil akzeptiert, keinen Protest einlegt, gelten die Massnahmen in Hütteldorf erstmals für das Heimspiel gegen Tabellenführer Salzburg in der letzten Runde des Grunddurchgangs am 8. März. Sollte Rapid nicht unter die ersten sechs kommen, was durchaus passieren kann, dann werden zwei Spiele in die kommende Saison mitgenommen. Alle Abonnenten aus den gesperrten Sektoren können den aliquoten Anteil für die drei entgangenen Spiele einfordern. Viele Fans,die sich nichts zu Schuden kommen ließen, sind davon betroffen. Rapid hat dreimal weniger Einnahmen aus Kartenverkäufen und der Gastronomie – das bedeutet einen Millionenschaden. Zu den bisherigen zehn Heimspielen in der Bundesliga kamen 194. 993 Zuschauer, im Schnitt 19.499. Die Versuchem jene Personen zu identifizieren, die Böller und Leuchtraketen abfeerueten, waren bisher ncht vom Erfog gekrönt. Daran wird sich vermutlich wenig ändern, da viele in den vorderen Reihen des Rapid-Fansektors vermummt waren.

 

Foto: Yigit Oerme.

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