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Konrad Laimer um vierten Titel mit Bayern und seinen dritten Pokalsieg

Mit Bayern München war Konrad Laimer zweimal Meister, gewann einmal den Supercup. Zuvor hatte er zweimal mit RB Leipzig das Pokalfinale gewonnen. Samstag geht es für den Salzburger im Berliner Pokalfinale gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart um seinen vierten Titel mit Bayern, den bereits sechsten als Legionär. Das wäre sein dritter Pokalsieg, den Bayern zuletzt schon vor sechs Jahren feierte. Insgesamt sind zehn Spieler aus dem deutschen WM-Kader dabei: von Bayern Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Leon Goretzka, Aleksandar Pavlovic  Jamal Musiala und der 18 jährige Lennart Karl,  bei VfB Stuttgart Tormann Alexander Nübel, die Mittelfeldspieler Angelo Stiller und Jamie Leweling sowie Torjäger Deniz Undav. Es fehlt Manuel Neuer, um dessen Nominierung als Nummer eins bei der WM es viel Wirbel gab.  Eine Wadenverletzung lässt den Einsatz des 40 jährigen Klassetormanns nicht zu, bedeutet zudem auch ein Fragezeichen für die WM. Daher spielt bei Bayern der 22-jährige Jonas Urbig im Tor. Er fährt auch zur WM – allerdings nur als Nummer vier, als „Trainingstormann“.

Einen Reiz hat auch das Trainerduell zwischen Vincent Kompany und Sebastian Hoeneß. Der Neffe des Bayern-Ehrenpräsidenten wird von vielen als Nachfolger von Kompany gesehen, dessen Vertrag bei Bayern bis 2029 läuft. Allen Spekulationen, Manchester City könnte Kompany mit einer Megaablöse aus dem Vertrag mit Bayern herauskaufen und ihn als Nachfolger für Pep Guardiola präsentieren, beendeten Präsident Herbert Hainer und Vorstandschef Joachim Dreesen, als sie den Belgier für unverkäuflich erklärten.  Ob Hoeneß so lange wartet, bis Bayerns Trainerposten frei sein wird? Beide Saisonduelle gingen klar an Kompany: In Stuttgart zerlegten die Bayern den Finalgegner mit 5:0, in München gab es mit 4:2 das Meisterstück Klar, dass alles andere als ein Bayern-Sieg eine Überraschung wäre. Dann würden sofort kritische Stimmen laut werden, die von einer normalen Bayern-Saison sprechen, aber nicht von einer guten Der Meistertitel für Bayern gilt immer als normal. Es sind ja schon 35.

ServusTV überträgt das Finale aus dem Olympiastadion ebenso direkt wie Sky. Bei Servus TV sind Martin Harnik, der vor 17 Jahren mit Werder Bremen Pokalsieger und Florian Klein als Experten in Berlin vor Ort, bei Sky Dauerredner Lothar Matthäus, der Freitagabend in Wien noch für Interwetten in Wien seine WM-Tipps präsentierte.  Der österreichische Rekordsieger im DFB-Pokal ist David Alaba, der Samstag im Bernabeu-Stadion zum letzten Mal den Real-Madrid-Dress tragen wird. Auch Gustl Starek und Peter Pumm mit Bayern München, „Buffy“ Ettmayer mit dem Hamburger SV, Bruno Pezzey mit Eintracht Frankfurt, Franz Wohlahrt mit VfB Stuttgart, Andreas Herzog, Seastian Prödl und Harnik mit Bremen waren bereits Pokalsieger. Laimer ist mit zwei schon der zweiterfolgreichste „Ösi“ nach Alaba, Samstag können es drei sein.

Foto: ServusTV.

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