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Konrad Laimer wird mit Bayern wieder Meister: Mega-Umbruch bei Schicker und Ilzer

Freitagabend beginnt in München die Titelverteidigung von Bayern im Eröffnungsspiel der Bundesliga gegen RB Leipzig. In dem drei österreichische Teamspieler aufeinandertreffen: Konrad Laimer im Bayern.Dress, Nicolas Seiwald und Xaver Schlager bei Leipzig, wo Christoph Baumgartner leider nur auf der Bank sitzt. Laimer wird trotz  „Transferpannen“ beim Meister, der mit Florian Wirtz und Stuttgart-Stürmer Nick Woltemade zwei Wunschspieler nicht bekam, garantiert zum zweiten Mal hintereinander Meister, wird erneut die Meisterschale in Händen halten.  Im Moment zeichnet kein wirklich ernster Herausforderer ab. Daher wird es der zwölfte Titel in 13 Jahren, für den Serienmeister ist die Champions League inzwischen mindestens genauso wichtig. Leverkusen scheint nach dem Wechsel von Trainer Xabi Alonso zu Real Madrid kein Titelanwärter zu sein, weil sein holländischer Nachfolger Erik ten Haag außer Wirtz auch Kapitän Granit Xhaka, der Englands Aufsteiger Sunderland den Vorzug gab und den Holländer Jeremie Frimpong, der mit Wirtz bei Liverpool spielt, nicht mehr im Kader hat. Auch Borussia Dortmund lebt mit Problemen  am Transfermarkt, Eintracht Frankfurt verlor seinen Torjäger Hugo Ekitike an Liverpool.

29 Österreicher stehen bei den 18 Bundesligaklubs unter Vertrag, außer Laimer, Seiwald und Schlager werden in der ersten Runde noch zwölf in der Startelf stehen: Mit Romano Schmid, Marco Friedl und Marco Grüll drei bei Werder Bremen in Frankfurt, ohne der Verletzung von Max Wöber wären es vier, dann Philipp Lienhart bei Freiburgs Heimspiel gegen Augsburg, Kapitän Christopher Trimmel und Leopold Querfeld bei Union Berlin gegen Stuttgart, Matthias Honsak bei Abstiegskandidat Heidenheim gegen Wolfsburg mit Patrick Wimmer, David Nemeth bei St. Pauli gegen Borussia Dortmund mit Marcel Sabitzer, am Sonntag Philipp Mwene bei Mainz gegen den 1. FC Köln und Kevin Stöger bei Borussia Mönchengladbach gegen Aufsteiger Hamburger SV.

Christian Ilzer, der einzige österreichische Trainer in der Bundesliga, kann bei Hoffenheim mit einem im Vergleich zur letzten Saison, in der nur mit Mühe der Abstieg verhindert wurde, runderneuerten Team angreifen. Zu verdanken hat er das seinem Landmann, Sportchef Andreas Schicker, der ihn im letzten November zu Hoffenheim geholt hatte. Inklusive der Leihspiel-Rückkehrer wie den Ex-Austrianer Fisnik Asllani hat Ilzer 18 neue Spieler im Kader. 17 Spieler sind weg – der Mega-Umbruch bedeutete Schwerstarbeit für Schicker, scheint aber gelungen zu sein: „Wir haben einen ganz anderen Spirit im Team“, glaubte Schicker. In acht Vorbereitungsspielen gab es nur Siege, beim 4:0 im Pokal bei Hansa Rostock zeigte Hoffenheim keine Schwächen. Mit Tormann und Kapitän Oliver Baumann sowie dem kroatischen Routinier Andre Kramaric sind derzeit nur zwei Stammspieler der letzten Saison bei Ilzer gesetzt. Samstag muss die gute Vorbereitung in Leverkusen bestätigt werden.

Foto: FC Bayern München.

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