Fußball

Kühbauer fand fünf verschiedene Torschützen „interessant“

Fünf Rapid-Tore im ersten Vorbereitungsspiel für die neue Saison auf der Fahrt ins Trainingslager im Avita-Resort von Bad Tatzmannsdorf. Beim 5:2 (2:1) gegen Zweitligist Lafnitz gab es fünf verschiedene Torschützen, obwohl der angeschlagene Torjäger Ercan Kara fehlte.  Über die volle Distanz spielte bei der Premiere der neuen Puma-Dressen nur der Slowene Dejan Petrovic, länger als 45 Minuten nur Neuzugang Marco Grüll und Kelvin Arase, der bis zur Pause im Einsatz war, nach 66 Minuten den angeschlagenen Grüll ablöste und der 19 jährige Linksfuß Marko Dijakovic (Bild oben). Bis zur Pause linker Verteidiger, in der zweiten Hälfte 15 Minuten im Abwehrzentrum, ehe ihn Routinier Christopher Dibon ablöste und ein Comeback feierte. Trainer Didi Kühbauer begann mit Grüll auf der linken Außenbahn und Arase über rechts. Eine Flügelzange also. Kühbauer fand das Match „gut und interessant“, vor allem, unter dem Blickwinkel, dass es sich um das erste nach dem Urlaub handelte.

Dijakovic gehörte auch zu den fünf Torschützen. Kurz nach der Pause traf er nach einem Eckball von Yusuf Demir per Kopf. Demir hatte bei seinem 45 Minuten-Einsatz in der zweiten Hälfte bei zwei Treffern seine Beine im Spiel. Die weiteren Tore erzielten Taxiarchis Fountas gleich beim ersten Angriff, Christoph Knasmüllner, Koya Kitagawa und Thorsten Schick zum Abschluss.  Von den Neuen spielt außer Grüll noch Kevin Wimmer bis zur Pause, Robert Ljubicic trainierte am Nebenplatz. Schon vordem Anpfiff wussten die Rapidler ihren Gegner in der ersten Cuprunde: Es wird ein „Derby“ zwischen dem 14. Wiener Bezirk und dem 12. Wiener Bezirk, zwischen Hütteldorf und Meidling, zwischen Grün-Weiß und der Wiener Viktoria aus der  Regionalliga Ost. Trainiert von einem, den Kühbauer aus aktiven Zeiten und vielen Spielen in der  Nationalmannschaft sehr gut kennt: Ex-Torjäger Toni Polster.

Alle Bundesliga haben wegen der Infrastruktur in Corona-Zeiten Heimvorteil. Titelverteidiger Red Bull Salzburg gegen Hertha Wels, Sturm Graz gegen Stadl Paura aus Oberösterreich, der LASK gegen den FC Marchfeld mit seinem Sportchef Ernst Baumester, der zu aktiven Zeiten auch beim LASK gespielt hatte,  Wolfsberg gegen den Wiener Sport Club, Admira gegen Neusiedl oder die Wiener Austria gegen Spittal/Drau aus Kärnten. Die Austria testet im Training derzeit den 20 jährigen Linksverteidiger Filip Antovski, der bei Kroatiens Meister Dinamo Zagreb unter Vertrag steht, letzte Saison an Slavia Sofia verliehen war, Samstag beim 2:1 (1:0) über Vorwärts Steyr im ersten Test unter Manfred Schmid in der zweien Hälfte spielte. Über einen neuen Leiter der Nachwuchs-Akademie hat Sportchef Manuel Ortlechner noch keine Entscheidung getroffen. Alle drei Kandidaten haben eine Austria-Vergangenheit: Thomas Janeschitz, zuletzt jahrelang Assistent von Marcel Koller bei Österreichs Team und beim FC Basel, Ex-Teamkapitän Thomas Flögel und Thomas Darasz.

 

Foto: Red Ring Shots.

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