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LASK ohne Trainereffekt: Blau Weiß die Nummer eins in Linz

Die Greenkeeper von Blau Weiß Linz machten das Linzer Derby trotz Dauerregens möglich, weil sie Freitag den Rasen mit Planen abdeckte. Ihr Lohn für diese Mega-Arbeit: Blau Weiß gewann das zweite Derby hintereinander gegen den LASK, blieb mit dem 1:0 (1:0) die Nummer eins in Linz, hat sieben Punkte mehr als der Dritte der letzten Saison, in den drei Heimspielen dieser Saison Austria, Rapid und den Stadtrivalen besiegt, dabei kein Tor kassiert. Blau Weiß auf Platz vier, sicher die Überraschung der bisherigen Saison. Der Erfolg gegen den LASK war auch einer der Leidenschaft. Blau Weiß zeigte speziell in der ersten Hälfte mehr. In der nach 16 Minuten das einzige Tor fiel. Durch eine brasilianische Co-Produktion: Anderson eroberte im Mittelfeld von Valon Berisha den Ball, seine Flanke verwandelte Ronivaldo. Das fünfte Saisontor des 35 jährigen, der damit gemeinsam mit Gustavo Santos, dem Landsmann bei Altach, die Schützenliste anführt.

Nach Schlusspfiff durfte Thomas Goiginger im Kreis die Jubelansprache halten. Für ihn war s sicher ein besonderer Abend: Beim LASK nicht mehr gefragt, danach das erste Derby gewonnen. Auch dank Tormann Radek Vitek: Der Tscheche hielt bei den drei Chancen des LASK zum Ausgleich das „zu null“ fest. Daher gab es keinen Trainereffekt durch Markus Schopp, sondern die fünfte Niederlage hintereinander. Wenn Schopps Ex-Team Hartberg Sonntag unter Interimstrainer Markus Karner gegen WSG Tirol den ersten Saisonsieg feiert, dann hat der LASK  die rote Laterne. Überdies verletzte sich Tormann Tobias Lawal bei seinem Comeback erneut. Ihm droht eine längere Pause.

Schopp sah bei seinem Einstand zu wenig Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor, Nachlässigkeiten in der Defensive: „Aus solchen Situation kommst Du nur durch harte Arbeit heraus. Du musst die richtigen Charaktere finden, die diesen Weg mitgehen!“ Es war doch interessant, dass vier Legionäre, die beim 1:5 gegen Wolfsberg, dem letzten Spiel unter Thomas Darazs, nochim Einsatz waren, nicht zum Kader gehörten. Darunter Weltmeister Jerome Boateng. Im Finish wechselte Schopp zwei 19 jährige Stürmer ein: Armin Haider aus der LASK-Akademie, den Kanadier Oumar Diallo, der zuvor bei den Junioren von Inter Mailand war.

 

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