Vier Tage vor der Premiere in der Champions League beim griechischen Meister AEK Athen schonte der LASK beim Aufstieg ins Achtelfinale des österreichischen Cups Kräfte. Rückkehrer Sasa Kalajdzic kam beim 6:1 (4:0) gegen Deutschlandsberg am Kunstrasen von Kalsdorf nicht zum Einsatz, auch Stammtormann Lukas Jungwirth, Kapitän Andres Andrade, Mbuyumi und Georg Bello bekamen eine Pause. Zum Zug kamen Kaderspieler wie Miguel Freckleton und Manoel Verhaege, Yvan Dibango, Last Minute-Transfer Elfadli und Nael Kane, ein 20-jähriger kanadischer Stürmer, der ab Jänner 2025 bei den Amateuren in die Regionalliga war. Für Abwehrchef Tornich, Robert Ljubicic, Kapitän Sascha Horvath, Kasper Jörgensen, Christoph Lang, Florian Flecker und Moses Usor gab es Teilzeiteinsätze, über die volle Distanz spielten nur Tormann Schützenauer, Freckleton, Verhaege, Dibango, Kane und Kryzstof Danek. Lang traf bereits nach acht Minuten, bis zur 36. Minute erhöhten Kane, Danek und Flecker auf 4:0, in der zweiten Hälfte trafen Kane und Horvath: „Das Spiel war zum Glück rasch für uns entschieden, wir konnten Kräfte sparen und stark rotieren“, zog Kühbauer zufrieden Bilanz über die Pflichtübung.
Keine Probleme hatte die Austria nach dem Ligafehlstart. Das 6:0 (4:0) beim Regionalligaklub Traiskirchen sollte zumindest einige Tage für violette Ruhe sorgen. Der erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an eingesetzte 18-jährige U 17-Vizeweltmeister Hasan Deshisku, eine von fünf Umstellungen von Trainer Christoph Helm, brachte die Austria nach 22 Minuten auf die Siegerstraße. Bis zur 38. Minute trafen auch Johannes Handl, Johannes Eggestein und Talent Daniel Nnodim. In der Nachspielzeit sorgten Julian Hettwer und Eggestein für den Kantersieg. Cup-Torhüter Mirko Kos hielt ohne große Mühe das „zu null“. Helm sprach von erfüllten Erwartungen in Sachen Resultat und Leistung, zeigte sich aber verärgert, dass bereits von einem Schlüsselspiel für seine Zukunft geredet wurde, vermisste Rückendeckung: „Wenn man sich zu unserem Weg entschließt, kann es Rückschläge geben. Dann sollte sich jemand vom Verein zu Wort melden, damit es nicht zu Drucksituationen kommt!“ Austrias nächster Bundesligagegner, Aufsteiger Austria Lustenau, setzte sich beim 6:2 (2:2) in Lafnitz erst im Finish durch. Die Vorarlberger lagen in der ersten Hälfte 1:2 zurück, bis zur 71. Minute stand es 2:2, ehe ein Doppelschlag durch den Deutsch-Kroaten Nikola Verinac und des Nigerianers Precious Benjamin das Match entschied. Beim 4:1 (1:0) von Sturm Graz im steirischen Derby bei Voitsberg lagen zwischen der Führung von Nelson Weiper und dem 2:0 durch Simon Seidl 51 Minuten. Der erstmals in dieser Saison eingesetzte Otar Kiteishvili, sorgte zehn Minuten nach der Einwechslung für den Endstand,. Austria-Heimkehrer Moritz Wels erzielte beim 4:0 (2:0) von WSG Tirol im Burgenland gegen Leithaprodersdorf die ersten zwei Tore. Von den Bundesligisten stehen auch Ried und Altach unter den letzten 16.
Von den Zweiligisten schieden Freitag der Florisdorfer AC (daheim gegen Bregenz nach 0:0 im Elferschießen) und Kapfenberg (daheim 0:1 gegen Hertha Wels) aus. Samstag folgten Austria Salzburg mit einer 0:4 (0:1)-Heimpleite gegen die Vienna und überraschend Blau Weiß Linz. Letzte Woche gab es in der Punktejagd in Bregenz mit 0:1 die erste Niederlage, Samstag folgte daheim vor 4666 Zuschauern gegen Aufsteiger Wacker Innsbruck die zweite. Dabei führte Blau-Weiß durch die Ex-Austrianer Dario Kreiker und Romeo Vucic 2:0, ehe auf einen Viertfachtausch bei den Tirolern ab der 73. Minute die erfolgreiche Aufholjagd begann, bei der zwei Joker trafen. Der erst am Donnerstag verpflichtete algerische Stürmer Yanis Guermouche schoss das 1:2, Rami Tekir in der 86. Minute den Siegestreffer. In der zweiten Liga verlor Wacker Innsbruck in Linz gegen Blau-Weiß im August 0:3.
Foto: LASK/Gepa.