Egal ob Cupsieger LASK am Sonntag durch einen Punkt oder einen Sieg bei der Wiener Austria auch Meister wird und das Double holt oder die Saison als Zweiter beendet, der Abwehrchef bleibt in Linz. Denn die Linzer zogen die Kaufoption auf den 23-jährigen Brasilianer Joao Tornich (Bild), die der im letzten Sommer abgeschlossenen Leihvertrag mit Portugals Zweitligist Portimonense enthielt. Tornich mit dem Spotznamen „Alemao“ bekam mit dem Amtsantritt von Trainer Didi Kühbauer die zentrale Position in der Dreierkette, absolvierte bisher 28 Einsätze, davon 23 in der Bundesliga. Alle von Beginn an. Der 1,94 Meter-Hüne bekam einen Dreijahresvertrag Damit verbunden ist die Hoffnung auf einen Gewinn bei einem Weiterverkauf von Tornich, die Sportdirektor Dino Buric mit dem Satz „er kann bei uns die nächsten Schritte in der Entwicklung gehen“ andeutete. Schiedsrichter bei Austria-LASK ist der Salzburger Sebastian Gishamer, bei Sturm Graz gegen Rapid pfeift der erfahrene Harald Lechner. Für Gishamer wird es sein 31.Spiel in dieser Saison. Vier leitete er in der Saudi-Pro-League, drei in der Europa League, zwei in der Conference League, eines in der Chapions League,15 in der Bundesiga. Zuletzt Anfang Mai das 1:0 der Austria gegen Hartberg. Beim LASK war er dreimal im Einsatz: Im Herbst beim 0:1 in Altach und dem 1:0 gegen GAK, zuletzt im Februar beim 1:0-Heimsieg gegen WSG Tirol.
Bei Rapid ist ein 31 jährigen Däne als neue Hoffnung auf Tore im Gespräch, angeblich in der Pole-Position. Tonni Adamsen, der Landsmann von Trainer Hoff Thorup, erzielte für Silkeborg, den Vorletzten in der Abstiegsrunde, bisher in 156 Spielen 65 Tore und bereitete auch 24 vor. Er würde keine Ablöse kosten, soll auch für den kriselnden Spitzenklub FC Kopenhagen interessant sein. Auf Grund der schlechten Erfahrungen bei einigen Einkäufen in den letzten zwei Transferzeiten fragt man sich, warum das Präsidium Rapids nicht schon aktiv wurde oder endlich aufwacht, indem es Sportchef Markus Katzer Auflagen erteilt. Etwa, dass er erst neue Spieler verpflichten darf, wenn er zuvor etwa zwei seiner teuren Flops wieder verkauft hat. Wie man von grün-weißen Insidern hört, soll es kompetente Leute geben, die in etwa so denken. Die werden allerdings vom Präsidium „eingebremst“.
Foto: Gepa Admiral.
