PETERLINDEN.LIVE

Leider keine Chance auf Comeback von Wöber gegen Zypern

Als Ralf Rangnicks Assistent Lars Kornetka statt des Teamchefs vor drei Wochen den Kader für die Qualifikationsspiele gegen San Marino und Rumänien bekanntgab, meinte er auf Max Wöber angesprochen, es gebe Chancen, ihn im November, also für die letzten Spiele gegen Zypern und Bosnien, zur Verfügung zu haben. Jetzt wäre wegen der total „dummen“ Sperre von Kapitän David Alaba für das Match in Limassol nach gelbe Karten gegen San Marino (beim Jubel um das Rekordtor von Marko Arnautovic!) und in Bukarest Wöber, der im Juni beim Start in die WM-Qualifikation, dem 2:1 gegen Rumänien im Happel-Stadion, Österreichs Bester war, wirklich wichtig. Aber leider irrte Kornetka. Es gibt keine Chance auf das Comeback von Wöber. Er wird nach einem Muskelriss, den er im August bei Werder Bremens Cup-k.o. gegen Arminia Bielefeld erlitt, erst Anfang November wieder voll ins Training einsteigen können. Das geht sich nach zwei Monaten Pause dann sicher nicht mehr aus.

Also sieht es danach aus, dass Österreich auf Zypern mit zwei Rechtsfüßen im Abwehrzentrum agieren wird, mit Philipp Lienhart (Bild) und Kevin Danso. Da passierte unter Rangnick bisher nur fünfmal. Und dabei nur einmal über 90 Minuten, beim 2:0 in der Nations League gegen Kasachstan in Astany. Das ist die wahrscheinlichere Variante als mit Lienhart und Werder Bremens Kapitän, Linksfuß Marco Friedl, der beim Rekordsieg gegen San Marino im Finish eingewechselt wurde. Seit den ersten zwei Partien der Ära Rangnick vor drei Jahren kam der 27 jähriger Tiroler bis zum Herbst, bis zu den zwei Partien gegen San Marino, nicht zum Einsatz. Also praktisch drei Jahre lang. Im Mittelfeld könnte beim Kampf um das erste WM-Ticket seit 28 Jahren anders als bei den Oktober-Partien wieder Xaver Schlager zur Verfügung stehen, der bei RB Leipzig inzwischen wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen ist.

Foto: ÖFB/Christoph Kelemen.

Die mobile Version verlassen