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Letztes Heimspiel von Thomas Müller und Alonso! Kainz-Doppelpack rettete Köln

Feier-Samstag für Bayern München in der ausverkauften Allianz-Arena:  Vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach erhält Kapitän Thomas Müller in seinem letzten Heimspieö nach  25 Jahren Bayern die Meisterschale. Die hält er in seinem 502. Ligaspiel, seinem 354. Heimspiel schon zum 13. Mal in seinen Händen.  Erstmals spielte der damals 18 jährige Müller am 15. August 2008 für Bayern in der Bundesliga, als ihn der damalige Trainer Jürgen Klinsmann beim Liga-Auftakt gegen den Hamburger SV in der 80. Minute einwechselte. Müllers Bayern-Zeit endet nach der Klub-WM in den USA. Wo er seine Karriere fortsetzten wird, ist offen. Nicht nur in München gibt es einen Abschied, sondern auch in Leverkusen: Freitag informierte Trainer Xabi Alonso seine Mannschaft, dass er kommende Saison nicht mehr ihr Trainer sein wird. Somit ist die Partie gegen Borussia Dortmund am Sonntag seine letzte in Leverkusen. Zur gleichen Zeit beginnt in Barcelon der „Clasico“ zwischen dem FC Barcelona undReal Madrid. Die spanische Sportzeitung „Marca“ meldete bereits, dass Xabi Alonso bei seinem Ex-Klub aus Spielerzeiten, Real Madrid, einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat. Als Nachfolger von Carlo Ancelotti. Auch Topstar Florian Wirtz wird Leverkusen verlassen. Nicht mit Alonso zu Real Madrid, sondern zum Meister Bayern. Er und sein Management, sprich der Vater, einigten sich mit der Bayern-Chefetage, in der vor allem Ehrenpräsident Uli Hoeneß das Projekt, das mehr als 100 Millionen Euro teuer wird, vorantrieb.

Freitagabend gelang Christian Ilzer, seit Sonntag der einige österreichische Trainer in der Bundesliga, mit Hoffenheim durch ein 2:2 (1:1) in Wolfsburg möglicherweise die Rettung, die Samstag gefeiert werden kann, wenn Heidenheim bei Union Berlin gewinnt. Wolfsburg ging im ersten Spiel nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl schon nach 19 Sekunden durch ein Eigentor in  Führung, die Aktion begann mit einer Balleroberung von Österreichs Teamspieler Patrik Wimmer. Hoffenheim glich aus, das gelang auch nach dem 2:1 von Wolfsburg in der 81. Minute. Die Spekulationen um Ilzers Zukunft werden dennoch nicht aufhören.

In der zweiten Liga befreiten die ersten zwei Saisontore des Ex-Rapidlers Florian Kainz den 1.FC Köln von den größten Sorgen, den Aufstieg noch zu verpassen: Vier Tage nach der Entlassung von Ex-Salzburg-Trainer Gerhard Struber jubelte dessen Nachfolger Friedhelm Funkel über ein 2:1 (0:0) beim 1. FC Nürnberg. Köln lag 0:1 zurück, der Doppelpack des 32 jährigen Kainz (Bild) brachte drei Punkte. Den Siegestreffer erzielte der Steirer erst in der 91. Minute, zuvor verlor Nürnbergs Tormann außerhalb des Strafraums beim Dribbeln den Ball. Funkel kannte Kainz den Struber im Herbst als Kapitän abgesetzt hatte,  bereits aus seiner letzten Rettungsmission bei Köln in der Bundesliga vor vier Jahren: „Ich wusste, dass ich mich auf Kainzi verlassen kann!“ Der andere Ex-Rapidler bei Köln, Dejan Ljubicic, gehörte nicht zum Kader. Weil er verletzt ist und zudem nach Saisonende ablösefrei zu Dinamo Zagreb wechseln wird.  Köln konnte nach den Kainz-Toren Samstag nicht den Aufstieg feiern, da die Verfolger Elversberg und Paderborn ihre Heimspiele gewannen. Die Entscheidung fällt erst in der letzten Runde, im Heimspiel gegen Kaiserslautern. Köln reicht ein Punkt.

Foto: 1.FC Köln.

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