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Lewandowski-Comeback in Barcelonas Entscheidungswoche

Entscheidungswoche für den FC Barcelona: Dienstag im Meazza-Stadion gegen Inter Mailand nach dem 3:3 im Hinspiel um den Aufstieg ins Finale der Champions League, fünf Tage später der „Clásico“ gegen Real Madrid um den Meistertitel, nach dem Real angeblich die Einigung mit Trainer Carlo Ancelotti auf ein vorzeitiges Vertragsende nach dieser Saison bekanntgeben wird. Gerade rechtzeitig meldete sich Barcas Torjäger, Robert Lewandowski zurück: Seit Mitte April war der 36 jährige mit einer Oberschenkelverletzung außer Gefecht, jetzt ist er wieder eine willkommene Option für Trainer Hansi Flick vor dem zweiten Duell gegen Simone Inzaghi (Bild), der wiederum mit einem Ausfall leben muss: Bei Weltmeister Lautaro Martinez wird es sich nicht ausgehen. Sowohl Flick als auch Inzaghi versuchten am Wochenende in der Meisterschaft ihre Stars zu schonen. Flick musste jedoch beim nach einem 0:1-Rückstand beim Tabellenletzten Valladolid, bei dem Florian Grillitsch nicht spielte, umdisponieren, wechselte zwischen der 38. und 62. Minute Lamine Yamal, Raphinha, Frenkie de Jong und Dani Olmo ein. Inzaghi ließ beim 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Nachzügler Hellas Verona sieben Stammspieler pausieren, daher war Marko Arnautovic bis zur 77. Minute im Einsatz. Dienstag ist er wieder Joker. Inters Titelchancen sind bei drei Punkten Rückstand auf Napoli vor dem Auswärtsspiel gegen Torino viel geringer als die von Barcelona bei vier Punkten Vorsprung auf Real.

Bei Sky Austria ist Dienstagabend das Entscheidungsspiel um den Finaleinzug aus Mailand live zu sehen, im Münchener Studio sind Didi Hamann und Andi Herzog die Experten. Canal+ zeigt Mittwoch die Entscheidung aus dem Parc de Prince zwischen Paris St. Germain und Arsenal dabei, aus dem Wiener Studio kommen die Expertenmeinungen von Teamchef Ralf Rangnick und Union Berlin-Kapitän Christopher Trimmel. Nach dem 1:0-Sieg in London spricht sehr viel für den ersten Finaleinzug der Franzosen seit fünf Jahren. Am Wochenende verloren beide jeweils 1:2. Arsenal in der Premier League daheim gegen Bournemouth, Paris St. Germain in der Ligue 1 bei Straßburg. Der Unterschied: Arsenals Trainer Mikel Arteta setzte die Stammformation ein, sein spanischer Kollege Luis Enrique hingegen nur seine B-Elf. Das führte zur zweiten Saisonniederlage, die erste gab es vor dem Hinspiel, als die zweite Garnitur daheim gegen Nizza 1:3 verlor. Bis dahin war der Meister in der Punktejagd ungeschlagen.  Die Pariser „Wettbewerbsverzerrung“ gefiel Österreichs Trainer in Frankreich, Adi Hütter, gar nicht. Weil Straßburg und Nizza Konkurrenten von Monaco im Kampf um einen Champions League-Platz sind.

Foto: UEFA.

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