Zum vierten Mal in seinen neun Jahren beim SC Freiburg ist Philipp Lienhart Tabellenführer in der deutschen Bundesliga. Dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Zweiten Borussia Dortmund. Erstmals konnte sich der Innenverteidiger darüber vor vier Jahren freuen, es sind schöne Momentaufnahmen. Der 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Aufsteiger Schalke hatte noch einen besonderen Aspekt: Freiburg erkämpfte den in Unterzahl. Zu Beginn waren noch drei österreichische Teamspieler im Einsatz: Der 30-jährige Lienhart (Bild) wie gewohnt, Max Wöber gehörte bei Schalke hingegen erstmals zu den ersten elf von Trainer Miron Muslic. Auch Junior Adamu schaffte es bei seinem Ex-Klub in die Startformation. Freiburg führte nach zehn Minuten, Schalke glich nach einer halben Stunde aus, wäre durch Wöber nach einer Stunde fast in Führung gegangen. Kurz darauf kassierte Freiburgs Japaner Yuito Suzuki Gelb-Rot. Schalke wusste mit der numerischen Überlegenheit nichts anzufangen. Als der 40-jährige Edin Dzeko Adamu ersetzte, stand es noch 1:1. Ebenso, als Wöber nach 79 Minuten ausgewechselt wurde. In der 85. Minute fiel durch eine Joker-Kombination das Siegestor: Oldie Vicenzo Grifo flankte auf den sträflich frei stehenden Keisuke Goto. Der Japaner mit den rot gefärbten Haaren nickte zum 2:1 ein. Für einen Routinier wie Lienhart fühlt es sich nicht besonders an: „Es ist erst der Anfang der Saison, natürlich sind wir zufrieden mit dem Start. Kämpferisch war es sehr gut!“ Wöber und Adamu tat die Niederlage hingegen extrem weh.
So wie in London Oliver Glasner und Xaver Schlager die mit Nottingham bei Glasners Rückkehr zu seinem Ex-Klub Crystal Palace in den Selhurst Park. Der von den Fans mit viel Beifall begrüßte Glasner erlitt mit 1:3 (1:2) die erste Auswärtsniederlage der Saison. Obwohl er die ersten 40 Minuten als die bisher besten seiner kurzen Ära bezeichnete. Nottingham ging nach drei Minuten durch den Schweizer Dan Ndoye in Führung, hatte einige Chancen, um den Vorsprung entscheidend auszubauen. Crystal Palace glich in der 42. Minute aus, traf auch in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Eckball zum 2:1. Für Schlager war das Match nach 66 Minuten, kurz nach dem dritten Tor von Crystal Palace, beendet: „Wir verbessern uns mit jedem Spiel, können dies aber nicht in Punkte umsetzen, Wir müssen positiv bleiben, die Ruhe bewahren!“ Das Schussverhältnis hieß 24:13 für die Verlierer, von den 24 gingen aber nur sechs auf das Tor, Nottingham wurde in der Tabelle von Crystal Palace überholt, liegt als 14. zwei Punkte vor den Abstiegsplätzen. Der nächste Gegner ist Meister Arsenal.
Foto: SC Freiburg.
