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Mit den Neuen geht´s Rapid besser als mit Arnautovic!

An allen drei Rapid-Toren zu den Siegen in den ersten zwei Runden waren Neuerwerbugnen, Petter Nosa Dahl (Bild), Janis Antiste und Claude Mbuyi  beteiligt. So gesehen war es ein Glück, dass sich Marko Arnautovic für Roter Stern Belgrad entschied und gegen das grün-weiße Angebot. Keiner des Trios kommt Rapid so teuer wie es der 36 jährige Arnautovic gewesen wäre, dem sechs Millionen für zwei Jahre geboten wurden. Die bisherige Bilanz von Arnautovic lässt darauf schließen, dass er nicht topfit aus dem Urlaub trotz Trainings mit einem Personal Trainer zurückkam, wie er es behauptete: Am letzten Samstag beim 1:0  der Meisterschaft gegen Backa Topola gehörte er nicht mehr zum Kader. Zuvor spiele er 12 Minuten beim 3:1-Auswärtssieg gegen Lech Posen in der Qualifikation zur Champions League, zuvor 17 beim Debüt gegen Lincoln aus Gibraltar.

Rapid kann nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen Meister Sturm Graz dem Auswärtsspiel um das Play off zur Conference League gegen Dundee United optimistischer entgegensehen als die Austria nach der 0:2-Pleite gegen Wolfsberg dem Heimspiel gegen Banik Ostrau, obwohl die Tschechen in der Meisterschaft daheim gegen Karvina 1:2 verloren. Austria bemühte sich im Juli ebenfalls um einen österreichischen Teamstürmer. Sportvorstand Jürgen Werner versuchte Sasa Kalajdzic davon zu überzeugen, dass für ihn der Weg zurück ins Nationalteam und zur WM über die Austria leichter zu schaffen sein würde als über Wolverhampton. Doch der 28 jährige sagte ab; „Ich habe noch viel vor!“ Er war nach dem dritten Kreuzbandriss seiner Karriere, dem ersten im rechten Knie, zwar in der Vorbereitung bei jedem Training und in jedem Testspiel von Wolverhampton dabei. Aber fünf Tage vor dem Start in die Premier League ist von einem möglichen Wechsel in die Serie A nach Italien die Rede. Laut „Gazzetta dello Sport“ zu Aufsteiger Cremonese, der den 28 jährigen Zweimeter-Riesen zunächst ausleihen, dann um fünf Millionen kaufen will, wenn er den Vorstellungen von Trainer Davide Nicola entspricht. Vor drei Jahren hatte Wolverhampton an den VfB Stuttgart 18 Millionen für Kalajdzic bezahlt. Seit damals gab es zwei Kreuzbandrisse.

Cremonese holte bereits vor drei Jahren mit Emanuel Aiwu einen Österreicher. Rapid bekam für den Innenverteidiger damals 3,5 Millionen. Nach dem Abstieg wurde Aiwu an Birmingham verliehen, im Sommer 2024 für 1,6 Millionen an Sturm Graz verkauft.

Foto: SK Rapid/Red Ring Shots/Widner.

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