Fußball

Mit Fiebermessen begann Glasners ungewöhnlichster Trainingsstart

Mit Fiebermessen begann Montag um neun Uhr früh in der Volkswagen-Arena von Wolfsburg der ungewöhnlichste Trainingsstart, den Oliver Glasner in seiner Karriere als Spieler und Trainer erlebt hat. Trotz der Sonntag Abend verkündete Maßnahmen gegen Corona in Deutschland zog Wolfsburg  das beabsichtigte Programm, bei dem man sich an die eingeholten Empfehlungen des renommierten Robert Koch-Instituts hielt, mit Genehmigung der Behörden durch. Es hätte sogar eine Bewilligung für das Training auf Rasen mit Ball gegeben, davon macht Wolfsburg aber in dieser Woche noch keinen Gebrauch. Bei Augsburg gab es Montag bereits eine Einheit unter freiem Himmel.

Das erste Training nach einwöchiger Pause begann in Wolfsburg für Spieler und Betreuerteam mit dem in dieser Zeit obligaten Fiebermessen. Dann folgte eine Ansprache von Glasner über zwanzig Minuten in der geräumigen Mixed Zone, in der sonst die Spieler den Medien Fragen beantworten. Überall hingen Behälter mit Desinfektionsmitteln. Glasner teilte den Kader in vier Gruppen, die in einem Abstand von zwei Stunden in vier verschiedenen Kabinen ihr Programm über jeweils 90 Minuten absolvierten. Ohne körperlichen Kontakt mit dem nötigen Abstand. Radeln am Ergometer, pumpen, Stabilisationsübungen gehörten zum Programm, das alle schon ins Schwitzen brachte. Die Duschen in den Kabinen wurden nach der Benützung sofort desinfiziert. Gegen 17 Uhr verließ die letzte Trainingsgruppe ihre Kabine, fuhr auch Glasner wieder heim.

Ob das wirklich Spaß machen kann? Die Spieler sahen das realistisch als Teil ihres Jobs: „Zu dem gehört es, fit zu bleiben“, meint Glasners Landmann Xaver Schlager. Der 22 jährig Mittelfeldspieler war in der  Trainingsruppe I mit Innenverteidiger Robin Knoche und Stürmer Daniel Ginczek. Ein mulmiges Gefühl hatte Schlager nicht: „Der Verein hat punkto Hygiene alle erdenklichen Maßnahmen getroffen!“ Dienstag geht´s  weiter.

 

 

Foto: Vfl Wolfsburg.

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