Fußball

Mit Pech 1:1! Jetzt ist der LASK Österreichs größte Hoffnung

Letzten Freitag löste der LASK Red Bull Salzburg als Tabellenführer der Bundesliga ab, Donnerstag Abend auch als größte österreichisch Hoffnung für den Aufstieg ins Achtelfinale der  Europa League. Nach dem 1:1 (1:0) bei Hollands Tabllenzweiten Alkmaar, bei dem die Linzer ab der 26. Minute in Führung lagen, erst in der 86.Minute mit Pech den Ausgleich kassierten, spricht nichts dagegen, dass es die Linzer nächsten Donnerstag auf der ausverkauften“Gugl“ schaffen. Dazu reicht ja schon ein 0:0. Ex-Teamkapitän Andreas Ivanschitz schwärmte als „DAZN“-Kommentator von der erneut starken Auswärtsdarbietung des LASK: „Eine Top-Leistung, bei der das Gesamtpaket stimmte“ schwärmte er, auch wenn er am Ende dem möglichen Sieg nachtrauerte. Den hatte nach 93 Minuten Innenverteidiger Philipp Wiesinger aufs seinem Kopf, traf aber nicht.

Einmal griff der spanische Videoreferee für die Linzer ein, einmal gegen sie. Fü sie, als bereits in der ersten Minute Alkmaars „Wunderstürmer“ Myron Boadu bei einem Laufduell von Rene Renner getroffen wurde, zu Boden ging. Der finnische Schiedsrichter Mattias Gestranius zeigte bereits auf den Elfmeterpunkt, Alkmaars Kapitän Teun Koppmeiners stand bereit, ihn zu verwandeln. Aber der Videoreferee, der im TV-Übertragungswagen vor dem AFAS-Stadion sass, schickte Gestranius in die Review-Area, um sich die Szene nochmals anzusehen. Das passierte und dann wurde der Elfmeter in einen Freistoß an der Strafraumrenze, wo das Foul passierte, verwandelt, den der wiedeeum starke Alexander  Schlager (Bild oben) hielt. Genauso wie der Videoreferee beeinflusst auch der starke Wind, der durch das dachlose AFAS-Stadion blies, die Partie. Mit seiner Hilfe peitschte James Holland, der vor acht Jahren bei Alkmaar gespielt hatte, geradezu einen Outeinwurf in den Strafraum, Kapitän Gernot Trauner verlängerte per Kopf, Marco Raguz vollendete. Man beachte den feinen Unterschied: Salzburg kassierte derzeit Tore nach Outeinwürfen, der LASk erzielt sie hingegen.

Auch beim späten Ausgleich spietle Holland eine Rolle. Als ihn im Strafraum der Ball an den linken Oberarm sprang, entstand daraus eine Alkmaar-Chance. Schlager verhinderte den Ausgleich, das Spiel ging weiter. Ehe der Videorefeeree zum zweiten Mal Gestranius in die Reviewarea befahl. Dann entschied der Finne auf Elfmeter. Eine harte Entschedung, wie auch Ivanschitz fand. Aber regeltechnisch, wie es so schön im Schiedsrichter-Deutsch heißt, vertretbar. Diesmal durfte Koppmeiners vom Elferpunkt schießen und schickte Schlager in die falsche Ecke. Dennoch umarmte LASK-Trainer Valerien Ismael nach Schlusspfiff seine Spieler: Wieder ein Ausrufezeichen durch eine starken Auswärtsleistung wie schon im Herbst gegen Basel, Sporting Lissabon und PSV Eindhoven. Die Basis für den internatonal größten Erfolg der Klubgeschichte gelegt.

Freuen konnte sich auch Ismaels Vorgänger Oliver Glasner, der mit Wolfsburg daheim Malmö 2:1 (0:0) bezwang. Xaver Schlager spielte bis zur 71.Minute, Österreichs Teamkapitän Julian Baumgartlinger beim 2:1 von Leverkusen gegen den FC Porto in den letzten 20 Minuten. Aleksandar Dragovic sass erstmals nicht einmal auf der Bank. Bereits so gut wie im Achtelfinale ist Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller mit dem FC Basel nach einem 3:0 (1:0) auf Zypern gegen Apoel Nikosia. Bei den Verlierern spielte je ein Legionärsflop von Rapid (Andrija Pavlovic) und Austria (Uros Matic). Laut „Blick“ zog Koller damit vorübergehend seinen Kopf aus der Schlinge.

 

Foto: LASK GmbH.

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