Fußball

Rapid erst Mittwoch! Müssen Duelle im Gefrierfach wirklich sein?

Ende Jänner Anpfiff um 20.30 Uhr, das lässt Minusgrade erwarten. Dienstag Abend in Hütteldorf verhinderte dies heftiger Schneefall  bei Rapid – St.Pölten. Acht Minuten nach dem geplanten Beginn kam die Absage von Referee Rene Eisner, weil die Verletzungsgefahr der Spieler so groß war. 20 Minuten zuvor wollte er das Match trotz Schneechaos (Bild oben) noch anpfeifen. Obwohl trotz Rasenheizung und versuchter Schneeräumung, an der sich auch Geschäftsführer Christoph Peschek beteiligt hatte, die Linien nicht mehr zu erkennen waren. Gespielt wird jetzt Mittwoch, aber schon um 18.30 Uhr.  Was passiert zwei Stunden später in der Lavanttal-Arena bei Wolfsberg gegen LASK? Dort wurden schon beim 0:0 im Nachtrag zwischen Wolfsberg und Sturm Graz mit Anpfiff um 17 Uhr zwischen minus sechs und elf Grad gemessen. Was ist da erst  Mittwoch Abend zu erwarten? Die Aussicht auf ein neues Duell im Gefrierfach provoziert die Frage, auch wenn man bei den Geisterspielen keine Rücksicht auf die Fans zunehmen braucht: Muss das denn wirklich sein? Bestand TV-Partner Sky auf die Abendspiele? Der weist darauf hin, die Entscheidung über die Termine liege bei der Liga. Von der hört man, dass alle Klubs den Abendterminen zustimmten. Im Falle von Wolfsberg gibt s aber aktuell doch Vorbehalte gegen die Frostduelle. Obwohl die Kärntner schon bewiesen, auch bei Minusgraden gewinnen zu können. Am 3. Dezember in der Europa League beim 1:0 in Moskau gegen ZSKA. Aber es stellt sich trotzdem die Frage, ob Spiele bei Temperaturen um minus fünf problematisch für die Gesundheit der Spieler sind, Wenn die Atemluft gefriert. Das sollt man auch überlegen oder noch besser berücksichtigen. Die Gefahr von Muskelverletzungen ist durch die Thermohosen schon geringer geworden.

Für Wolfsberg geht es im Gefrierfach darum, im dritten Spiel dieses Jahres die dritte Nullnummer zu verhindern,  das erste Tor zu erzielen: „Hätten wir gegen Sturm und Hartberg keine Chancen herausgespielt, würde mir das Sorgen machen“, behauptet Wolfsbergs Trainer Ferdinand Feldhofer, „so kann ich das schon richtig einordnen! Einmal werden wir uns schon belohnen“ Das behaupten auch die LASK-Spieler nach der überraschenden 2:4-Heimpleite  gegen WSG Swarovski Tirol: „Wir werden Mittwoch wieder auf den Platz bringen, was wir können“, prophezeite Tormann Alexander Schlager schon am Sonntag, „es ist nicht so, das jetzt alles schlecht ist und wir komplett am Boden zerstört sind!“

Für Wolfsberg ist es übrigens nicht das letzte Spiel zum Abendtermin. Das nächste wartet in der nächsten englischen Woche am 9. Februar bei Rapid im Hütteldorfer Allianz-Stadion. Einen Tag später beginnt Red Bull Salzburg gegen Austria erst um 20.30 Uhr. Aber vielleicht sind dann die Temperaturen schon etwas angenehmer als derzeit.

Foto: SK Rapid/Klunglmüller.

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