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Nach Debüt in Championship Dreijahresvertrag beim GAK: U 21-Teamspieler Mandey

Auch der GAK bleibt ein Hotspot in Sachen Transfers. Wie die schwache Leistung beim Bundesligastart zeigte, besteht auch noch Handlungsbedarf. Zwei Tage vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen Aufsteiger Austria Lustenau wurde der neunte Neuzugang fixiert. Der Name Souleyman Mandey wird nicht vielen etwas sagen, obwohl der 1,89 Meter große Mittelfeldspieler im letzten Jahr einmal im österreichischen U-21-Team zum Einsatz kam. Der GAK arbeitete in Person von Sportchef Tino Wawra vor seinem vorübergehenden Rückzug und seiner rechten Hand,  Andreas Lienhart, seit Wochen an dem Projekt, ihrem Wunschkandidaten die Rückkehr aus England nach Österreich schmackhaft zu machen. Wie der Dreijahresvertrag beweist, ist das gelungen.

Der 20-jährige Mandey  (Bild) wurde in Wien geboren,  spielte im Nachwuchs unter anderem bei Austria und dem Floridsdorfer AC, ehe er sich vor sieben Jahren entschloss, nach England an die Pulse Academy zu wechseln. Von dort kam er in die Nachwuchsakademie der Glasgow Rangers, dann in die von West Bromwich Albion, des Traditionsklubs aus dem Raum Birmingham. Für die U 21 bestritt 30 Pflichtspiele in der Premier League 2. In der letzten Runde der Championship, der zweiten Liga, feierte er sein Debüt als Profi. Der GAK setzt in Mandey hohe Erwartungen: „Er bringt wertvolle Erfahrungen aus England mit, zeichnet sich durch Athletik, Übersicht und Ballstärke im Zentrum aus!“, meinte Lienhart. Sicher hofft der GAK darauf, dass sich Mandey auch zu einem Millionengeschäft  entwickelt.

So wie es bei RB Leipzig der 19-jährige Elfenbeinküste-Stürmer Yan Diomande wurde: vor einem Jahr vom spanischen Absteiger Leganes um 20 Millionen Euro erworben, jetzt um die Megarekordsumme von 125 Millionen an Real Madrid verkauft. Leganes bekommt davon fünf Prozent, 6,25 Millionen.  Diomande galt als Wunschspieler von Trainer Jose Mourinho, unterschrieb bis 1933. Mit dem Diomande-Plus von mehr als 94 Millionen kann es sich Leipzig locker leisten, um 30 Millionen einen Nachfolger zu holen. Einen mit Österreich-Vergangenheit: Der 23-jährige Kosovo-Teamstürmer Fisnik Asllani war 2023/24 Hoffenheim-Leihspieler bei der Wiener Austria, hatte mit Muskelverletzungen zu kämpfen, kam nur zu 16 Einsätzen mit vier Toren. Letzte Saison war er maßgeblich an Hoffenheims Höhenflug beteiligt. Daher war auch für Hoffenheims österreichischen Sportvorstand Andreas Schicker Zahltag. Asllani übersiedelte vom Trainingslager Hoffenheims in Seefeld in das von RB Leipzig im Gut Brandlhof bei Saalfelden. Dort macht Österreichs Teamspieler Christoph Baumgartner bei der Reha nach der Muskeloperation Anfang Juni gute Fortschritte, ist bereits im Lauftraining: „Ich bin dem Plan sogar etwas voraus“, freute sich Baumgartner. Donnerstag hielt Österreichs ehemaliges Tennis-As Dominik Thiem im Leipzig-Trainingslager  einen „Impulsvortrag“.

 

Foto: Westbromwich.

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