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Neuer Salzburg-Stürmer und seltsame Entscheidungen der Bundesliga

Winterkönig Red Bull Salzburg hat zum Unterschied von Sturm Graz schon den neuen Stürmer gefunden und engagiert: Der 22 jährige Damir Redzic kommt aus der slowakischen Liga vom Zweiten Dunajska Streda und debütierte im letzten November im ungarischen Nationalteam. Redzic stammt aus der Akademie von Ferencvaros Budapest, seit 2023 spielte er in der Slowakei. Die Bilanz dieser Saison: Sieben Tore in 14 Runden. Redzic ist der „Nachfolger“ des an Lazio Rom verkauften Serben Petar Ratkov. Sportchef Marcus Mann prophezeite, dass Redzic die Qualitäten mitbringt, die Salzburg in der Offensive noch gefährlicher und effizienter machen: „Er wird eine absolute Verstärkung sein!“

Kurz vor der Frühjahrssaison gab es seltsame Entscheidungen von Strafsenat und Protestkomitee der Liga. Die Opfer davon sind Wolfsberg und WSG Tirol. Der Strafsenat sperrte Wolfsbergs Innenverteidiger Cheick Diabate nach der falschen rote Karte bei der 0:1-Cupniederlage gegen Wolfsberg für ein Spiel. Der 34 jährige steirische Referee Jakob Semler wollte ein Foul Diabates an Salzburgs Edmund Baidoo und die Verhinderung einer offensichtlichen Torchance erkannt haben, VAR Alen Kijas sah es offenbar genauso und griff nicht ein. Die TV-Bilder zeigten ganz klar, dass es weder ein Foul noch eine klare Chance war. Korrekt wäre gewesen, das Verfahren einzustellen. Aber der Senat entschloss sich, Schiedsrichter und VAR zu schützen, nicht anzuzweifeln. Ob das der richtige Weg ist, kann man durchaus bezweifeln.

Das Protestkomitee wies den Protest von WSG Tirol gegen das 1:2 in Hartberg am 13. Dezember ab. Stellte aber im Gegensatz zur ersten Instanz doch einen Regelverstoß des Schiedsrichterassistenten Safak Barmakisz bei der Einwechslung von Lukas Fridrikas fest, der ohne Unterbrechung des Spiels das Siegestor von Elias Havel vorbereitete. Das bedeutet, dass Fridrikas gar nicht am Rasen hätten sein dürfen, als er entscheidend in das Spiel  eingriff. Darauf stützte sich der Einspruch der Tiroler. Aber in den ÖFB-Bestimmungen ist eine Neuaustragung als Konsequenz eines Regelverstoßes durch das Schiedsrichterteam nicht erfasst. Die Regelungslücke soll ab der kommenden Saison geschlossen werden. Für Tirol kommt das zu spät. Und die Tabelle bleibt dadurch etwas verfälscht. Heute lädt Tirol zu einer außerordentlichen Pressekonferenz ins Dachgeschoss der Tiroler Versicherung. Grund dürfte ein neuer Sponsorvertrag sein.

 

 

Foto: Red Bull Salzburg.

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