Seit der ehemalige Schweizer Teamchef Vlado Petkovic den Job bei Algerien übernommen hat, gewann Österreich WM-Gegner 15 von 20 Spielen. Beim Sonntagabend in Marokko eröffneten Afrika-Cup ist die Mannschaft um den 34 jährigen Altstar Riyad Mahrez, der 2016 mit Österreichs Ex-Teamkapitän Christian Fuchs (ist als neuer Trainer des Letzten der vierten englischen Liga, Newport County, noch sieglos) sensationell mit Leicester Meister wurde, dann zu Manchester City wechselte, jetzt in Saudiarabien bei Al Ahli engagiert ist, in seiner Gruppe gegen Burkina Faso, Äquatorialguinea und Sudan klarer Favorit. Alles andere als der Gruppensieg wäre ein Misserfolg. Das Scheitern im Viertelfinale des Arab-Cups in Katar wurde mit dem Fehler einiger Stars, darunter Mahrez, begründet. Das erste Gruppenspiel gegen den Sudan wird das 108. von Mahrez (Bild) in Algeriens Teamdress. Ein bekannter Name ist auch der 30 jährie Abwehrspieler Ramzy Bensebaini, der bei Borussia Dortmund mit Marcel Sabitzer spielt oder Mohamed Amoura, 25jähriger Stürmer bei Wolfsburg, Nebenspieler von Patrick Wimmer. Linksverteidiger Rayan-Ait Nouri hat einen Marktwert von 40 Millionen Euro, er wurde im Sommer von Manchester City um 36,8 Millionen Ablöse von Wolverhampton geholt. Trainerguru Pep Guardiola gab dem Algerier bisher elf Einsätze. Österreichs Teamchef Ralf Rangnick hat garantiert seine Scouts zu Algeriens Spielen nach Marokko geschickt. Beim Afrika-Cup 2022 und 2024 feierte Algerien keinen einzigen Sieg.
Titelverteidiger ist die Elfenbeinküste. Zum Kader gehört der 21 jährige Mittelstürmer Oumar Diakite , den vor drei Jahren Red Bull Salzburg engagierte. Bei der Filiale Lifering zu spielen, war ihm zu wenig. Daher wechselte er nach einem Jahr für 2,5 Millionen Euro nach Frankreich zu Stade Reims. Derzeit ist er an Cercle Brügge verliehen, wo ihn Onur Cinel, Assistent von Rangnick bei Österreichs WM-Team, trainiert. Beim Afrika-Cup sind auch Stars von europäischen Top-Teams vertreten. Marokkos Kapitän ist Achraf Haimi von Paris St. Germain. Rekordsieger Ägypten setzt auf Stürmerstars von Liverpool (Mo Salah) und Manchester City (Omar Marmoush), Nigeria auf Galatasaray Istanbul-Torjäger Viktor Osimhen, Senegal auf Nicolas Jackson von Bayern München und den Ex-Salzburger Sadio Mane, der unter Jürgen Klopp bei Liverpool jahrelang zu den Stars zählte. Zahlreiche Spieler mit Österreich-Vergangenheit sind dabei. Bei Mali etwa die Ex-Salzburger Mo Camara, Amadou Haidara, Dorgeles Nene und Ex-Rapidler Mamadou Sangare.
Österreichs Bundesliga ist diesmal nur mit zwei Spielern vertreten. Mit Martin Ndzie, der für Rapid bisher nicht fit genug war, zu Kameruns Kader gehört, den Verbandsboss Samuel Eto´o aufgestellt haben soll. Er ersetzte nach verpasstem WM-Ticket den belgischen Teamchef Marc Brys durch David Pagou, Brys macht weiter, weil ihn der Sportminister ernannt haben soll, stellte ebenfalls einen Kader auf. In dem fehlt Ndzie, im von Eto´o und Pagou scheint er auf. Solche „Probleme“ gibt es für Jack Lahne, den Stürmer von Zweitligst Austria Lustenau nicht. Er gehört zum Aufgebot von Sambia. So wie auch Ex-Salzburg-Schützenkönig Patson Daka.
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