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Pacults Plan mit Ex-Rapidler gegen Rapid! Salzburg verlängerte mit Forson

Am Samstag wird entschieden, ob Sturm Graz oder Titelverteidiger Red Bull Salzburg zur Halbzeit des Grunddurchgangs auf Platz eins liegen. Sturm empfängt fünf Tage vor dem Europa League-Hit gegen Atalanta den Sensationsvierten Hartberg zum sicher ausverkauften steirischen Derby, der Zweite Salzburg den Dritten LASK.  Bei Sturm gab es durch die Länderspielpause eine kurze und konzentrierte Trainingswoche, mit der Trainer Christian Ilzer sehr zufrieden war, zum Abschluss ein 4:1 (3:0) gegen den Wiener Zweitligisten FAC. Hartberg blieb mit dem 2:1 (0:1) gegen den slowenischen Klub Domzale im Rhythmus, wobei Stammkeeper Raphael Sallinger erstmals durch den Ex-Rapidler Tobias Knoflach vertreten wurde.

In Salzburg gab es Dienstag eine Vertragsverlängerung: Der 20 jährige Ghanaer Amankwah Forson unterschrieb bis 2027.  Darauf einigte sich Sportdirektor Bernhard Seonbuchner mit Forsons Berater Max Hagmayr. Seit der Offensivspieler im Winter 2022 aus Altach wohin er verliehen war, zurückgeholt wurde, absolvierte er beim Abonnementmeister 25 Spiele mit vier Toren und drei Assists. Seonbuchner erkannte bei Forson eine stark nach oben zeigende Entwicklungskurve und noch einiges Potenzial – daher die Vertragsverlängerung. Wegen der 13  Teamspieler kann erst ab Donnerstag wieder mit dem kompletten Kader trainiert werden. Karim Konate spielt noch Dienstag mit der Elfenbeinküste gegen Südafrika, Dorgeles Nene mit Mali gegen Saudi-Arabien.

Interessant wird Sonntag in Hütteldorf sicher das Duell um Platz fünf. Rapid kann nur mit einem Sieg Austria Klagenfurt, die Mannschaft des letzten Rapid-Meistertrainers Peter Pacult, überholen. Der bringt möglicherweise erstmals einen Ex-Rapidler in die Startelf: Den 19 jährigen Flügelspieler Sky Aaron Schwarz. Der bestritt im Frühjahr elf Partien für Rapids zweite Mannschaft in der zweiten Liga, wurde im Sommer an die Kärntner verliehen. Klagenfurt-Insider behaupten sogar, dass Rapid noch einen Teil seines Gehalts übernahm. Wobei es nicht ganz nachvollziehbar wäre, dass in Rapids zweiter Mannschaft mehr zu verdienen ist als in der Bundesliga bei Klagenfurt. Bei Pacult kam Schwarz bisher auf vier Kurzeinsätze über insgesamt nur 71 Minuten, mit denen sein gestrenger Trainer nicht zufrieden war. Dennoch durfte Schwarz (Bild) letzten Freitag beim Trainingsspiel gegen Zweitligist DSV Leoben in Judenburg ran und erzielte das Siegestor zum 1:0. Bringt ihm das den ersten Startelfeinsatz bei Pacult? Gegen Leoben feierte mit Nicolas Binder ein anderer Ex-Rapidler sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause. Daher ist er für Sonntag noch kein Thema

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