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Philipp Lienhart kann im Mai gleich zwei Pokale holen

Seit 2018 ist Philipp Lienhart beim SC Freiburg. Zu Beginn spielte der 29 jährige Niederösterreicher aus Lilienfeld mit seinem jetzigen Trainer Julian Schuster zusammen. Schon der Aufstieg ins Viertelfinale der Europa League war historisch, der Mai könnte alles toppen, der erfolgreichste Monat in der Karriere des Innenverteidigers werden. Da hätte er die Möglichkeit, gleich zwei Pokale zu holen: den in der Europa League und den  deutschen Pokal. In der Europa League wird es Donnerstag nach dem 3:0 im Heimspiel gegen Celta da Vigo leichter gelingen, unter die letzten vier zu kommen, als eine Woche später das Semifinale im deutschen Pokal zu überstehen. Da gastiert Freiburg beim VfB Stuttgart. Celta da Vigo verlor drei Tage nach dem 0:3 in Freiburg nochmals 0:3: Daheim im Estadio Balaídos gegen Oviedo in der La Liga.

Höchstwahrscheinlich darf Lienhart am Sonntag in der Bundesliga gegen das Schlusslicht Heidenheim pausieren. Da geht es um die Belastungssteuerung nach zwei Monaten Verletzungspause. Wichtiger sind die Europa League und der Pokal. Wirklich Gedanken, welcher Titel für ihn bedeutsamer wäre, hat sich Lienhart noch nicht gemacht. Aber es liegt an der Hand, dass es der in der Europa League ist. Weil der Europa-League-Sieger für die Champions League qualifiziert ist. Und die durften Freiburg und Lienhart bisher nicht erleben. Daher heißt die Devise: Über den Euro-Triumph in die Königsklasse. Das beschäftigt ihn mehr als die von Freiburg gewünschte Vertragsverlängerung.  Im Semifinale könnte es ein Österreicher-Duell geben, wenn auch Florian Grillitsch im 728 Kilometer von Vigo entfernten Sevilla mit Sporting Braga unter die letzten vier kommt. Das wird nach dem 1:1 gegen Betis im Heimspiel aber Schwerstarbeit im 57.000 Zuschauer fassenden Estadio La Cartuja.

Für Stefan Posch, Philipp Mwene und Nikolas Veratschnig gab es mit Mainz am Sonntag durhc die 0:1-Heimniederlage gegen Freiburg einen Dämpfer: „Wir haben noch nichts erreicht. Weder in der Liga den Klassenerhalt noch in Europa“, mahnt der Schweizer Trainer Urs Fischer. Die Ausgangsposition für den Aufstieg ins  Semifinale der Conference League ist nach dem 2:0-Heimsieg gegen Racing Straßburg aber gut, die Franzosen verschoben am Wochenende ihr Meisterschaftsspiel.  Noch besser sieht es für Oliver Glasner und Crystal Palace nach dem 3:0 im Selhurst Park gegen Fiorentina für das Rückspiel im Stadio Artemio Franchi aus. Unvorstellbar, dass Glasners „Eagles“ mit drei Toren Differenz oder noch höher verlieren.

Celta da Vigo gegen Freiburg ist live auf ServusTV zu sehen, Betis Sevilla gegen Braga nur bei Canal+. SkyAustria zeigt bis auf das Braga-Spiel die anderen sieben Viertelfinalduelle  aus Europa- und Conference-League.

Foto: ServusTV.

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