PETERLINDEN.LIVE

Rapid-Gegner bekam Talent von Bayern! WM-Schützenkönig bis 2030 bei Salzburg

22.01.2026, AUT, Ried, SV Ried, Jussef Nasrawe, Fotocredit Reinhard Schröckelsberger

Nichts Neues bei der Stürmersuche von Rapid und Austria. Beide Wiener Klubs werden sich einen, der Ablöse kostet, eher nicht leisten können. Austrias erster Test im Trainingslager Side gegen Teplice fiel dem Dauerregen zum Opfer. Rapids Cupgegner Ried schlug in der Heimat mit der zweiten Garnitur Dynamo Budweis durch einen Doppelpack von Sturm-Leihgabe Peter Kiedl 2:0 (1:0), ab der 62. Runde war bereits der aktuelle Neuzugang erstmals im Einsatz. Der 18 jährige deutsche Nachwuchsteamspieler Jussef Nasrawe (Bild), der vorerst auf Leihbasis von Bayern München kommt, auf den Ried aber eine Kaufoption hat.  Die Vorzüge des Talents: Guter Standardschütze, vielseitig einsetzbar – von Linksverteidiger über offensives Mittelfeld bis zu den Flügelpositionen. Es klingt jedenfalls sehr interessant. Nasrawe bekam schon einen Vertrag bis 2028. Die gegen Rapid geplante Riedeer Startelf bezwang dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit Zweitligist Austria Salzburg 4:1 (3:0). Die Sambia-Perle Kingstone Mutandwa war zweifacher Torschütze.

Auch bei Red Bull Salzburg tat sich in Sachen Nachwuchs etwas, was eigentlich überfällig und zu erwarten war: Ein langfristiger Vertrag für Johannes Moser, den Schützenkönig und zweitbesten Spieler der Unter 17-Weltmeisterschaft in Katar. Laut Sportchef Markus Mann sollt Moser schon im Trainingslager dabei sein, das verhinderte eine Schambeinentzündung, die ihn bis auf weiteres bremst. Moser, der von seinem Kärntner Landsmann Christian Sand beraten wird, band sich bis Sommer 2030, also für die nächste viereinhalb Jahre an den Winterkönig. Spielen soll er, sobald er wieder topfit ist, hingegen vorerst weiter bei der Zweitligafiliale Liefering unter Trainer Daniel Beichler.

Noch ein Nachtrag zu Salzburgs 3:1 in der Europa League gegen den FC Basel: Bei frostigen Temperaturen , minus sechs Grad, war die Kulisse mit den leeren Tribünen eher erschütternd. Vor allem, wenn man bedenkt, dass von den 6400 Zuschauern 1500 im Gästesektor waren, also vom FC Basel kamen. Das heißt: In Wahrheit kamen nur 4900 Salzburg-Fans zum letzten Heimspiel in der Gruppenphase.  Die Schweizer Medien nannten Basels Leistung, speziell in den ersten 45 Minuten, blamabel. Und sahen für den Meistertrainer, Ludovic Magnin, keine Chance mehr, die Saison zu „überleben“.

Foto: SC Ried/Schröckelsberger.

Die mobile Version verlassen