Eine Woche vor dem Trainingsstart machte Rapid Sportchef Markus Katzer mit einer Alternative zu einem klassischen Mittelstürmer alles klar. Der Torschützenkönig der zweiten Liga, der 26 jährige Claude Mbuyi, unterschrieb einen Dreijahresrvetrag bis Sommer 2028. (Bild). St. Pölten sicherte sich bei den Verhandlungen eine Beteiligung, falls Rapid Mbuyi weiter verkaufen kann. Dazu gab es die üblichen Begleittöne. Katzer war froh, dass sich Mbuyi trotz zahlreicher Angebote von interrnationalen Klubs und aus Österreich für Rapid entschieden hat, der Franzose freut sich auf die neue Herausforderung. Aus einer europäischen Topliga wird der Stürmer trotz 21 Toren für St. Pölten garantiert kein Angebot bekommen haben, dem hätte Mbuyi sicher den Vorzug gegeben. Er ist der erste Neue für den neuen Trainer Peter Stöger, aber sicher nicht der Köngstransfer von Rapid. Das muss die neue Nummer neun werden. Mbuyi wird mit Rückennummer 71 spielen. Ercan Kara trug im Frühjahr den Dress mit der Nummer 99 – wird daraus in der nächsten Saison die Nummer 9?
Ansonst gab es transfermäßig wenig Aufregendes. WSG Tirol verlängerte mit dem 28 jährigen Innenverteidiger David Gugganig, muss sich damit abfinden, dass der vier Jahre jüngere Stürmer Stefan Skrbo, ein Engengewächs, das Angebot als nicht attraktiv genug empfand. Nach nur vier Toren in 27 Einsätzen der letzten Saison hofft er auf den nächsten Schritt. Seine Berater der Schweizer MSE-Agentur von Philipp Degen ermutigte ihn zu der Entscheidung. Der LASK gab Ghana-Legionär Ibrahim Mustapha, der 2023 von Roter Stern Belgrad kam und in 45 Partien fünf Tore erzielte, an Vojvodina Novisad ab,
Neuigkeiten gibt es bei Legionären: Ex-Rapid-Kapitän Stefan Schwab verlässt nach fünf Jahren den griechischen Spitzenklub Paok Saloniki, mit dem er je einmal Meister und Cupsieger war. Möglich, dass der 34 jährige Mittelfeldspieler nach Österreich zurückkehrt. Kontakte soll es zum Aufsteiger Ried geben, der dem 30 jährigen deutschen Innenverteidiger Oliver Steurer einen neuen Zweijahresvertrag gab. Ex-Austria-Stürmer Benedikt Pichler wechselte nach vier Jahren Holstein Kiel für 750.000 Euro Ablöse zu Hannover 96. Der 27 jährige Salzburger war seit vier Jahren bei Kiel, vergangene Saison beim Aufstieg, zu dem er den entscheidenden Treffer erzielte, und in dieser beim Abstieg dabei. Wegen diverser Verletzungen kam er nur zu 20 Spielen, wurde dabei zwölfmal eingewechselt.
Foto: SK Rapid/Widner.
