Fußball

Rapid hat drei neue Hoffnungen – aber welche erfüllt sich?

Aus dem aktuellen ORF-Interview von Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic zur Causa Yusuf Demir kann man durchaus seine Zuversicht heraushören, dass der 18 jährige bis Sommer wieder den grün-weißen Dress tragen wird. Vielleicht kann er sogar nächste Woche im Trainingslager in Belek dabei sein. Für das sind zwei Langzeitverletzte fest eingeplant: Philipp Schobesberger (Bild oben) zuletzt am 9. November 2019 beim 3:0 in Altach  im Einsatz und Christopher Dibon, nach einem Kreuzbandriss am 3. Juni 2020 in der ersten Minute beim 0:2 in Salzburg  heuer nur am 28. Juli eine halbe Stunde beim 0:2 in der Qualifikation zur Champions League bei Sparta Prag dabei. Dibon fehlt wegen Operation und Arthroskopie im Sommer insgesamt 509 Tage, Schobesberger wegen Bauchmuskelzerrung, Kreuzbandriss und Muskelverletzung im Oberschenkel 643. Daher wären sie fast so etwas wie Neuzugänge. Trainer Ferdinand Feldhofer überlegt, beide am Donnerstag einige Minuten im zweiten Teil des „Vorbereitungs-Doppels“ gegen Vorwärts Steyr einzusetzen. Dibon, Demir und Schobesberger sind neue grün-weiße Hoffnungen für das Frühjahr. Welche erfüllt sich?

Neuerwerbungen präsentierten Meister Red Bull Salzburg, der LASK und WSG Tirol: Salzburg wurde nach bewährtem Muster wieder in Afrika fündig, an der Elfenbeinküste. Der 18 jährige zentrale Mittelfeldspieler Oumar Diakite erhielt einen Vierjahresvertrag bis Sommer 2026, beginnt im Frühjahr bei Liefering in der zweiten Liga. Mo Camara, normal der Mittelfeldmotor Salzburgs, kam Mittwoch beim 1:0 von Mali im Afrika-Cup gegen Tunesien anders als die Ex-Salzburger Amadou Haidara und Diadie Samassekou nicht zum Einsatz. Den Sieg begleitete ein Schiedsrichter-Skandal: Janny Sikazwe aus Sambia pfiff das Match zweimal zu früh ab. Einmal nach 86 Minuten, danach ließ er nur bis zur 89. weiterspielen. Während schon die Pressekonferenz der Teamchefs lief, ordneten Offizielle des afrikanischen Verband an, die restlichen Minuten nachzuspielen. Malis Team kam wieder auf den Rasen, das  von Tunesien nicht. Sikazwe wurde suspendiert.

Der LASK hofft seine Probleme im Abwehrzentrum durch einen Tschechen beseitigen zu können. Der 28 jährige Filip Zwardzik spielte im letzten Jahr in der Slowakei beim Zweiten Spartak Trnava, wurde zum besten Abwehrspieler der Liga gewählt. Er kann auch als Linksverteidiger  eingesetzt werden. Ein Pluspunkt ist, dass er Deutsch spricht. Trainer Andreas Wieland hat doch einige Erwartungen: Er wird mit seiner Schnelligkeit und Technik unser Spiel bereichern!“ Das erwartet man bei WSG Tirol vom 23 jährigen slowenischen Mittelfeldspieler Sandi Ogrinec, der im Herbst bei NK Bravo, dem Vierten in Slowenien, in 19 Spielen auf vier Tore und zwei Assists kam. Ogrinec durchlief alle slowenischen Nachwuchs-Nationalmannschaften, wird Sonntag mit ins Trainingslager nach Malta fliegen. Dort verteidigen die Tiroler beim Malta-Cup den Sieg vom vergangenen Jahr. Die Gegner sind Spartak Trnava, Aalborg aus Dänemark und Sigma Olmütz aus Tschechien.

Foto: sk rapid/red ring shots.

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