Fußball

Rapid und Austria als „Osterkost“ rund um die Uhr

Christian Ilzer, der Trainer der Austria, wünschte sich am Gründonnerstag bei einem Gespräch mit dem Viola-TV die violette Rückkehr in die Medienwelt. Am Ostermontag wird es so weit sein: Nicht durch ein Geisterspiel, das Ilzer inzwischen wie so viele herbeisehnt, um wieder mehr im Blickpunkt zu stehen, als bisher, sondern vorerst als Konserve. Sky Sport Austria zeigt ab sechs Uhr früh rund um die Uhr Austria-Spiele der letzten Saisonen. Darunter auch das letzte große Highlight, das die violetten Fanherzen euphorisch jubeln ließ: Das 6:1 (3:1) im Wiener Derby gegen Rapid in der Ära von Thomas Letsch am 16. Dezember 2018 in der Generali-Arena. Mit Toren von Christian Schoissengeyr, derzeit ein Langzeitverletzter, James Jeggo, Christoph Monschein, Florian Klein und dem inzwischen an Wisla Krakau verliehenen Israeli Alon Turgeman.

Zwei Tage vorher, am Ostersamstag, ist Grün-Weiß bei der 24 Stunden-Action ab der  Früh an der Reihe.  Ohne Osterklassiker der Klubgeschichte, dem 7:0 bei Red Bull Salzburg am Ostersonntag vor zwölf Jahren,  der zu Rapids bisher letztem Meistertitel führte. Ganz einfach deshalb, weil damals Sky nicht die TV-Rechte an  der Bundesliga besaß, sondern dies ein Livespiel des ORF war. Als „Ersatz“ können sich die Rapid-Fans an zwei 4:0-Auswärtssiegen delektieren: Einen im April 2018 im Derby gegen die Austria im Happel-Stadion noch unter Goran Djuricin,  den zweiten im letzten Dezember unter Didi Kühbauer gegen den LASK in Pasching, als Christoph Knasmüllner,  Taxiarchis Fountas und zum letzten Mal Alen Badji trafen. Von den Derbysiegern 2018 sind sieben nicht mehr für Rapid am Rasen Einsatz: Steffen Hofmann beendete die Karriere,i st Talentemanager, Boli Bolingboli spielt bei Schottlands Meister Celtic Glasgow, Mario Pavelic landete über Kroatien und Norwegen bei Admira, Louis Schaub über Köln beim Hamburger SV, Veton Berisha spielt in Norwegen bei Viking Stavanger, Giorgi Kvilitaia, der als Joker für den Endstand sorgte, in Belgien bei Gent.

Die aktuelle Corona-Lage bei den Wiener Großklubs: Derzeit ist bei beiden der Athletik-Trainer der wichtigste Mann. Bei Grün-Weiß Alex Steinbichler, bei Austria Marco Angeler. Sowohl bei Grün-Weiß gibt es  laufend Videokonferenzen des gesamten Trainerteams. Die Chefs Kühbauer, dem Fußball nach einen Worten brutal fehlt, und Ilzer, stehen mit ihren Spielern ständig via Handy oder Skype in Kontakt. Beide vereint der Mensch, nach Ostern bald zum Training in kleineren Gruppen auf den Rasen zurückehren zu können. Nach deutschem Vorbild. Da kommt einen in Erinnerung, das die letzten Samstag von Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler versprochene Aufklärung, wann auf die Sportstätten zurückgekehrt werden darf, diese Woche weiter auf sich warten ließ. Kühbauers Versprechen steht trotzdem: „Wenn die schwere Zeit  hinter uns haben, werden wir zeigen, dass wir das Fußball spielen nicht verlernt haben“.

Foto: Sky.

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