Fußball

Ruttensteiner wieder zurück in Israel: „Es sieht sehr positiv aus!“

Seit Wochenbeginn ist er nicht mehr daheim in Oberösterreich, sondern wieder in Israel. Mit der Wizz Air flog Willi Ruttensteiner, der Sportdirektor von Israels Verband, in aller Herrgottsfrüh von Wien nach Tel Aviv: „Ich hab´noch nie zuvor so leere Flughäfen gesehen!“ Er schätzt, dass zwischen 30 und 40 Passagiere in der  Maschine sassen, das Tragen von Gesichtsmasken war Pflicht. Ruttensteiner hatte einen noch daheim absolvierten  negativen Corona-Test sozusagen im Gepäck, nach der Ankunft am Ben Gurion-Flughafen hieß es einmal Fieber messen, dann registriert werden, ehe trotz Test der Bescheid folgte, vorerst sein Appartement mit Blick auf den Strand nicht zu verlassen. Dienstag unterzog er sich auch in Israel dem Corona-Test. Sobald das negative Ergebnis vorliegt, könnte er mit Genehmigung des Gesundheitsministeriums wieder in sein Büro gehen, von dort alles wieder neu organisieren.

Die Zeit in der neuerlichen „Quarantäne“ überbrückte er unter anderem mit den TV-Übertragungen aus der deutschen Bundesliga. Dienstag Abend schickte er spontan David Alaba eine Gratulations-SMS zur Klasseleistung bei Bayerns Sieg in Dortmund, für die sich Alaba danach spontan bedankte. Mittwoch freute sich Ruttensteiner über die Steigerung von Ex-Salzburg-Torjäger Munas Dabbur bei Hoffenheim. Er zählt ja zu Israels Hoffnungsträgern, sich erstmals für die Europameisterschaft zu qualifizieren. Via Play-off im September. Zunächst in Glasgow gegen Schottland,  bei einem Sieg nochmals auswärts gegen den Sieger aus Norwegen – Serbien. Ruttensteiner wartet  ab, was das Exekutivkomitee der UEFA Mitte Juni beschließen wird: „Ohne Lösung für die Klubs kann es auch keine für die Nationalmannschaften geben!“ Aber Israels Sportchef geht derzeit noch davon aus, dass der September-Termin halten wird, das Play-off um die letzten EM-Fahrkarten Vorrang vor der neuen Nations League haben wird. In der ja Israel zum Auftakt ebenfalls in Schottland gastieren müsste. Er ahnt, dass aus Zeitgründen es zu Diskussionen kommen könnte. es bei einem Duell zu belassen, das für beide Bewerbe zählt, sieht das aber sportlich  „als Blödsinn“.

Die Lage in Israel beurteilt Ruttensteiner als sehr positiv. Durch die strikten Maßnahmen sehr niedrige Infektionszahlen, am Wochenende beginnt das Play-off um den Meistertitel. Ohne  Zuschauer: „Aber wir bekommen Zutritt in die Stadien, können unsere Kandidaten beobachten.“ Sobald es möglich ist, wird es einen Gipfel mit der Verbandsspitze geben, bei der es auch um das Teamchef-Thema, sprich Andi Herzog, gehen wird: „Wir haben uns mit ihm mündlich geeinigt, es fehlt nur noch an Details. Aber ich möchte das rasch schriftlich fixiert haben!“ Ruttensteiner rechnet damit, dass er Herzog Mitte Juni in Tel Aviv wieder begrüssen wird können.

Foto: © ServusTV / Neumayr / Leo.

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