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Salzburg froh: Für Camara ist der Afrika-Cup vorbei

SEVILLE, SPAIN - SEPTEMBER 14: Mohamed Camara of FC Salzburg and head coach Matthias Jaissle of FC Salzburg during the UEFA Champions League group G match between Sevilla FC and RB Salzburg at Estadio Ramon Sanchez Pizjuan on September 14, 2021 in Seville, Spain. (Photo by Jasmin Walter - FC Red Bull Salzburg/FC Red Bull Salzburg via Getty Images)

Gute Nachrichten für Österreichs Meister vom Afrika-Cup in Kamerun. Weil der seit Mittwochabend  für Red Bull Salzburgs Mittelfeldmotor Mo Camara vorbei ist. Der schied mit Mali im letzte Viertelfinalspiel gegen Äquatorialguinea mit 5:6 im Elfmeterschießen nach 120 torlosen Minuten aus. Damit kann Camara nächste Woche in Salzburgs Vorbereitung voll einsteigen. Er ist für Trainer Matthias Jaissle sicher unverzichtbarer als Jerome Onguene, der mit Kamerun im Viertelfinale steht. Ob er Sonntag gegen Gambia in Aktion sein wird? Der Innenverteidiger kam im Startspiel gegen Burkina Faso über die volle Distanz zum Einsatz, spielte aber seither keine Minute. Im Achtelfinale gegen die Komoren saß er nicht einmal mehr auf der Ersatzbank. Seine Zeit in Salzburg soll im Juni vorbei sein : Deutsche Medien berichteten bereits, dass der ablösefreie Onguene bei Oliver Glasner und Eintracht Frankfurt landen wird. Das soll schon fixiert sein.

Für Onguene hat Jaissle im Abwehrzentrum mit Oumar Solet oder dem Polen Kamil Piatkowski als Partner von Max Wöber sicher bessere Alternativen als für Camara im Mittelfeld. Speziell wegen der Ausfälle von Nicolas Seiwald nach der Knieoperation und der Langzeit-Fersenverletzung von Zlatko Junuzovic. Bei allem Talent sind weder der 18 jährige Däne Mauritz Kjaergaard noch  der ein Jahr ältere Mamady Diambou so weit, um ähnlich dominierend wie Camara zu sein. Einen Youngster aus Mali verlieh Salzburg an Ried: Den 19 jährigen Offensivspieler Dorgeles Nene, der in den Vorbereitungsspielen von Jaissle getestet wurde. Nene kam bisher bei Liefering zum Einsatz, sorgte in 31 Partien für zehn Tore und elf Assists. Für Rieds Trainer Robert Ibertsberger sicher ein interessanter Mann, den ihm Sportchef Thomas Reifeltshammer „lieferte“.

Fixiert ist inzwischen, wie viele Zuschauer zu Salzburgs Saisonstart am 6. Februar im Viertelfinale des Uniqa-Cups gegen den LASK ins Stadion dürfen:  Nur 2000 Karten stehen zur Verfügung. Für Mitglieder eines Salzburg-Fanklubs oder Dauerkartenbesitzer. Wenn sie dreimal geimpft sind und zuzüglich einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorweisen können. Oder zwei Impfungen plus Genesung plus PCR-Test. Kinder über 12 Jahren müssen einen Ninja-Pass haben. Im Stadion besteht Maskenpflicht für alle. Da muss man schon ein sehr großer Fan sein, wenn unter diesen Voraussetzungen es noch Spaß macht, ein Fußballspiel live vor Ort zu sehen.

Umdisponieren musste Salzburg für den letzten Test vor dem Cup am Samstag: Der vorhergesehene Gegner WSG Tirol geht personell am Stock, musste absagen. Die Hälfte des Kaders ist durch Verletzungen oder Infektionen außer Gefecht. Aus der Patsche half Salzburg der Zweitligist Lafnitz.

Foto: Red Bull Salzburg.

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