PETERLINDEN.LIVE

Schock um Sabitzer: Kreuzbandriss? Tore von Schmid und Gregoritsch

Schwarzer Samstag für Österreichs Team vor den Nations League-Play-offs gegen Serbien am Donnerstag und Sonntag: Es sieht alles danach aus, als würde auch Marcel Sabitzer ausfallen. Der Mittelfeldspieler knallte beim 0:2 (0:1) von Borussia Dortmund bei RB Leipzig nach 28 Minuten böse mit seinem Mitspieler Pascal Groß und seinem Landsmann bei Leipzig, Christoph Baumgartner zusammen, blieb liegen. Noch auf dem Platz wurde der sogenannte Schubladentest durchgeführt, um zu sehen, ob die Kreuzbänder im Knie noch intakt sind. Das wird aber erst nach einer Magnetresonanz am Sonntag feststellen. Sabitzer wurde unter Tränen vom Platz geführt, bekam Trost von  Trainer Niko Kovac. Baumgartner und Nicolaus Seiwald spielten von Beginn an im zentralen Mittelfeld vor drei Innenverteidigern. Baumgartner bis zur 61. Minute, Seiwald um 20 länger. Dortmund betrieb nach der Pause Chancenwucher, vergab beste Möglichkeiten, kann daher den Champions League-Platz abschreiben. Leipzig blieb nach zuvor sieglosen Spielen hingegen voll im Rennen,

Ein kräftiges Lebenszeichen kam von Teamstürmer Michael Gregoritsch beim 2:2 (0:1) von Freiburg beim Sensationsdritten Mainz. Bisher spielte er in diesem Jahr bei sechs Joker-Einsätzen nur 38 Minuten, in Mainz begann er in der 46. Minute. Erzielte neun später per Kopf den Ausgleich zum 1:1. Sein drittes Tor in dieser Saison, das erste seit 13. Dezember beim 3:2-Heimsieg gegen Wolfsburg. Freiburgs Torsperre endete nach 609 Minuten, Philipp Lienhart spielte wie gewohnt durch, Philipp Mwene bei Mainz nur bis zur Pause, da er nach einer gelben Karte Ausschluss gefährdet war. Ein Tor erzielte auch Romano Schmid. Der Steirer verwandelte bei Werder Bremens 2:4 (2:2)-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach einen Freistoß außen um die Mauer herum perfekt zum 1:2, war am Ende aber schwer frustriert. Bei den Siegern fehlten Stefan Lainer und Kevin Stöger, bei den Verlierern Marco Grüll.

Ein Erfolgserlebnis hatten die Ex-Rapidler Leopold Querfeld und  Christopher Trimmel mit Union Berlin. In seinem zweiten Spiel gegen Bayern München eroberte Querfeld erstmals einen Punkt, hatte als zentraler Innenverteidiger auch einigen Anteil am 1:1 (0:0). Denn die „Eisernen“ waren in der Alten Försterei meist in die Defensive gedrängt, kamen sechs Minuten vor Schuss zum überraschenden Ausgleich, den ein Fehler von Jonas Urbig, dem 21 jährigen Ersatz von Manuel Neuer im Tor, möglich machte. „Wir mussten schwer leiden“, gestand Kapitän Trimmel, „Bayern war besser“. Eroberte aus den letzten zwei Spielen gegen Bochum und Union Berlin nur einen Punkt. Das tat aber nicht weh, obwohl Meister Leverkusen den Rückstand zum Tabellenführer Sonntag auf sechs Punkte reduzieren kann. Patrick Wimmer spielte  beim 0:1 (0:0) von Wolfsburg in Augsburg ab der 65. Minute. Ohne Alexander Prass verlor Hoffenheim Freitag in Hamburg gegen St. Pauli 0:1 (00), kehrte daher in den Abstiegskampf zurück.

Ohne Österreichs Teamkapitän David Alaba gewann Real Madrid bei Villarreal durch zwei Tore von Kylian Mbappe 2:1 (2:1). Adi Hütter kehrte mit AS Monaco durch einen 2:0-Auswärtssieg gegen Angers auf die Siegesstraße zurück. Für die Führung sorgte Ex-Sturm-Torjäger Mika Biereth nach 77 Minuten. Das zwölfte Tor des Dänen in seinem neunten Spiel für Frankreichs Vizemeister in der Ligue 1.

Die mobile Version verlassen