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Schwab ist Kühbauers perfekten Insider über PAOK Saloniki! Gloukh fliegt mit Salzburg nach Bergen

Der UEFA Champions League Ball der Saison 2023-2024 während der ServusTV-Übertragung der "UEFA Champions League Highlights des Spieltags" in Wals-Siezenheim, Salzburg, Österreich am 9. August 2024. // SI202408090090 // UEFA Champions League / ServusTV / 2024 - 2025

Seit Montagmittag wissen Vizemeister Red Bull Salzburg, die Wiener Austria und Rapid auf welche Gegner sie in der dritten Runde der Qualifikation zur Champions League und Europacup League treffen werden, sollten sie die erste Hürde in der zweien Runde nehmen. Cupsieger Wolfsberg beginnt in der dritten Runde der Qualifikation zur Champions League, der Gegner hat es in sich: Griechenlands Traditionsklub PAOK Saloniki, letzte Saison Dritte der Meisterschaft. Für den seit 2020 die Ex-Rapidler Stefan Schwab und Thomas Murg spielten: Schwab, zuletzt Kapitän, wechselte im Sommer in die zweite deutsche Liga zu Holstein Kiel, Murg war im Frühjahr an den saudiarabischen Klub Al-Khalejj verliehen, gehört jetzt wieder offiziell zum Kader von Langzeittrainer Razvan Lucescu, der vor vier Jahren den Job übernahm. Sein 79 jähriger Vater ist Rumäniens Teamchef. PAOK hat bekannte Spieler wie den tschechischen Tormann Jiri Pavlenka (früher Werder Bremen), den inzwischen 36 jährigen kroatischen Teamspieler Dejan Lovren, den kroatischen Stürmer Luka Ivanusec, der letzte Saison bei Feyenoord Rotterdam war, den Brasilianer Taison  und den ehemaligen bulgarischen Sturm-Legionär Kiril Despodov. Trainer Kühbauer steht mit dem perfekten PAOK-Insider  Schwab, den er bei Amira und Rapid trainierte, seit Jahren in Kontakt, sah sich wegen Schwab letzte Saison auch einige PAOK-Spiele an. Kühbauer hofft noch auf Neuzugänge: „Der Präsident wird schon noch ins Taschl einefahren“, brachte Kühbauer Montag in Wien bei der Saisonauftakt-Präsentation der Bundesliga Dietmar Riegler etwas „Zugzwang“

Bei der Red Bull Salzburg nur durch Trainer Thomas Letsch vertreten war, nicht wie die anderen elf Klubs auch durch den Kapitän. Mads Bistrup blieb die mehr als 600 Kilometer nach Wien und retour erspart, alles wurde nachvollziehbar der Vorbereitung auf den Start der Qualifikation am Mittwoch in Norwegen gegen Brann Bergen untergeordnet. Mit im Flugzeug nach Bergen wird Dienstagmittag laut Letsch auch der Israeli Oscar Gloukh sitzen, dessen Transfer zu Ajax Amsterdam offenbar doch nicht eine praktisch beschlossene Sache ist, wie es holländische Medien glaubten. Gestern wurde mit AS Roma auch ein italienischer Interessent für Gloukh ins Spiel gebracht. Solle Salzburg Brann Bergen eliminieren, würde der belgische Vizemeister Club Brügge warten, der Sonntag das Spiel um den Supercup gegen Meister Union St. Gilloise durch Tore des 32 jährigen Regisseurs Hans Vanaken und des griechischen Torjägers Christos Tzolis 2:1 gewann. Im Tor von Brügge ist seit acht Jahren der 37 jährige Simon Mignolet die Nummere eins, zuvor war er sechs Jahre bei Liverpool. „Wir denken nur an Bergen“, versicherte Letsch. Nicht mehr bei Salzburg ist das zuletzt an Altach verliehen gewesene Mittelfeldtalent Dijon Kameri: Er wechselt zum FC Cracovia, zum Sechsten der polnischen Ekstraklasa.

Wenn die Wiener Austria papierfomgemäß Georgiens Cupsieger, Zweitligist FC Spaeri, eliminiert,  warten eine schwerere Aufgabe: Entweder der Dritte  von Tschechien, Banik Ostrau, bei dem Ex-Teamspieler Paval Hapal Trainer ist, oder Legia Warschau, letzte Saison nur Fünfter in Polen. Danach wurde ein bekannter deutscher Name Sportchef: Ex-Stuttgart-Torjäger Fredi Bobic, der bei Eintracht Frankfurt drei Jahre lang, von 2018 bis 2021, sehr erfolgreich mit Adi Hütter zusammengearbeitet hatte. Kommt Rapid über Decic Tuzi aus Montenegro hinweg, wäre Dundee United, der Vierte der schottischen Liga, der nächste Gegner. An dem Rapid 1983/84 im Europacup der Meister mit Hans Krankl, Heribert Weber und Antonin Panenka gescheitert war: 2:1 in Hütteldorf, 0:1 in Dundee. Das Auswärtstor entschied für die Schotten. Jetzt hat Peter Stöger die Chance, erfolgreicher als damals Otto Baric zu sein. Dundees Trainer ist Jim Goodwin, ein 43 jähriger Ire.

 

 

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