Fußball

Schweiz plant mit Saison ohne Torjubel in einem Stadion bis 2. August

Seit Dienstag Abend liegt auch ein Konzept der Schweizer Liga in Zusammenarbeit mit Virologen am Tisch, wie die Super und Challenge League noch beendet werden könnten. Ab Montag sollen die Zeiten vorbei sein, in denen der Rasen in den Stadien nicht zum Training benutzt werden durfte, sondern nur zu Gesprächen mit dem nötigen Sicherheitsabstand zwischen Trainer und Spielern beim Wiedersehen nach einem Monat wie am Bild oben bei Tabellenführer  St.Gallen, wo auf dem rechts Ex-Salzburg-Trainer Peter Zeidler  zu sehen ist. Das Schweizer Konzept für Training und Geisterspiele klingt logischerweise ähnlich wie das in Deutschland und Österreich, was die Vorschriften für Tests und Hygiene sowie die Spiele ohne Zuschauer betrifft. Nur 165 Personen dürften pro Match ins Stadion, bei allen muss am Eingang Fieber gemessen werden. Mit erhöhter Temperatur, also 37,5 Grad, wird der Eintritt bereits untersagt. Aber es gibt doch auch seine Eigenheiten.

Ab Montag darf wieder trainiert werden. Anders als in Österreich in erster und zweiter Liga. Vorerst nur in Gruppen mit fünf Mann und ohne Körperkontakt. Aber schon nach einer Woche soll das Mannschaftstraining beginnen. Vorgeschrieben wird, dass die Spieler nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Training kommen dürfen.  Entweder mit dem eigenen Auto oder Fahrrad. Sollte das nicht möglich sein, müsste der Klub Busse organisieren, in denen zwischen den Spielern fünf Reihen Abstand sein muss. 15 Tage Mannschaftstraining müssen auch nach Schweizer Vorstellungen reichen, um matchfit zu sein.  Am Mittwoch, den 27. Mai soll es weiter gehen, bis 2.August würde die Saison dauern.

Was die Schweiz Liga anders plant als die in Österreich: Nur ein Stadion pro Liga, in dem alle Spiele ausgetragen werden sollten. An einem Wochenende zwei am Samstag, drei am Sonntag. Das Argument dafür heißt: Ohne Zuschauer hat ohnehin kein Klub einen Heimvorteil, so werden die Kosten gesenkt, auch für die TV-Produktion von den Spielen. Der gemeinsame Torjubel wird zwar nicht ausdrücklich untersagt, aber es wird darauf hingewiesen, dass er nicht erwünscht ist. Dass trotzdem mitunter bei einigen die Emotionen durchgehen werden, muss man erwarten.

Der FC Basel, der Klub von Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller, vermeldete Mittwoch Abend das Ende des heftigen Streits zwischen Präsident Bernhard Burgener und Geschäftsführer Roland Heri mit der Mannschaften um die Höhe des Gehaltsverzichts für April, Mai und Juni. Der gefundene Kompromiss: Die Spieler übernehmen die durch die Anmeldung in Kurzarbeit angefallenen Lohneinbußen aller Klubangestellten, bekunden somit Solidarität.

Foto: FC St.Gallen.

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