Fußball

Sicherheit vor Schnelligkeit: Die Liga wartet und hofft auf Mitte Mai

Das ÖFB-Präsidium sprach Mittwoch Klartext über die Amateurligen, traf eine weitreichende Entscheidung. Die es 24 Stunden später nach der Videokonferenz der 28 Klubs von Bundesliga und Erster Liga nicht gab, obwohl die, wie alle betonten, im Zeichen der Solidarität verlief Die Hoffnung auf den Start des Play-offs-der Bundesliga ab Mitte Mai lebt zwar, aber den 22. Mai als geplanten Termin für die erste Runde im Play-of, unter anderem mit Red Bull Salzburg gegen Rapid (Bild oben) nannten die Liga-Vorstände Christian Ebenbauer und Raphael Landthaler nachher nicht. Nach der Devise Sicherheit vor Schnelligkeit wird noch der genaue Erlass des Gesundheitsministerium für das Training in kleinen Gruppen abgewartet, ehe mit den Behörden ein Konzept für das Training in kleinen Gruppen, genau in drei zu acht Mann, für die notwendigen medizinischen Tests und die Durchführung der Spiele ohne Publikum zur Genehmigung vorgelegt wird. Um mögliche offene Fragen gemeinsam zu diskutieren und lösen.

Die 28 Vereine bekamen von der Liga-Geschäftsstelle am Mittwoch ein 28 Seiten starkes Arbeitspapier übermittelt, in dem es unter anderem um die Durchführung der Spiele, das Training und Maßnahmen zur Sicherheit von Personen im Fußballumfeld geht. 161 sollen bei Geisterspielen im Stadion sein. Die Frage, ob alle von ihnen zuvor auf Corona getestet werden müssen, ist unter anderem eine, die noch einer Erklärung bedarf. Der Werbewert der Liga soll laut Landthaler bis zur Corona-Pause im Vergleich zur letzten Saison um 21 Prozent gestiegen sein. Fix ist, dass Mitte Mai die Lizenzen für die nächste Saison vergeben werden. Nach neuen Richtlinien, die auf einer Generalversammlung Anfang Mai der Sondersituation angepasst werden, sprich nicht so streng wie bisher sein werden.

Ebenbauer  stellte dezidiert fest, dass es keinen Absteiger aus der Bundesliga geben wird, wenn nur sie die Saison beendet, aber die elf ausstehenden Runden der zweiten Liga nicht zu Ende gespielt werden. Dann würde es auch in der gemäß des Beschlusses des ÖFB-Präsidiums für die Amateurligen weder einen Auf-noch einen Absteiger geben. Dass Ried dagegen klage würde, liegt auf der Hand. Aber auf Grund des vorliegenden Rechtsgutachtens fühlt man sich für diesen Fall eher auf der sicheren Seite.  Den von vielen erwarteten Abbruch der zweite Liga gab es gestern noch nicht. Doch mit Ausnahme von Cupfinalist Austria Lustenau hat nach aktuellem Stand kein Zweitligist die Erlaubnis vom Gesundheitsministerium, nächste Woche mit dem Training zu beginnen.

 

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