Fußball

Trainerwechsel bei Wolfsburg: Wer folgt auf van Bommel gegen Salzburg?

Vier Tage nach der 1:3-Niederlage in der Champions League bei Red Bull Salzburg warf Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke den von ihn im Sommer als Nachfolger für Oliver Glasner geholten holländischen Trainer Mark van Bommel raus. 24 Stunden nach der 1:2-Heimpleite in der Bundesliga gegen Freiburg, bei der einige Zuschauer „van Bommel raus“ skandierten. Es war das achte Spiel von Wolfsburg in Serie ohne Sieg. van Bommels Jubelzeiten endeten im September nach vier Siegen ohne Verlusttor zum Bundesligastart.  Vor 43 Tagen war er noch Tabellenführer.  „Es gab unter dem Strich mehr trennende als verbindende Faktoren“ meinte Schmadtke zum ersten Trainerwechsel der Saison,  „die Überzeugung, die Wende zu schaffen, hat gefehlt!“

van Bommel war überrascht und enttäuscht. Mit Schmadtke auszukommen, ist ziemlich schwierig. Das bemerkte letzte Saison  Glasner und wechselte trotz Champions League-Platz nach Frankfurt. Peter Stöger hatte mit Schmadtke beim 1. FC Köln drei erfolgreiche Saisonen, ehe es danach „krachte“. Worauf Schmadtke zurücktrat. Wer wird am 2. November Trainer sein, wenn Salzburg in der VW-Arena zum Retourspiel gegen Wolfsburg gastiert? Vorerst übernahm van Bommels Assistent, Ex-Teamspieler Michael Frontzeck. Als mögliche Kandidaten gelten Florian Kohfeldt, der mit Werder Bremen abstieg, Edin Terzic, der mit Borussia Dortmund in die Champions League kam, jetzt Sportdirektor ist, oder Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco, der zuletzt bei Spartak Moskau engagiert war.

Glasner geht es aktuell mit Eintracht Frankfurt ähnlich schlecht wie Wolfsburg. Wie am Sonntag das 0:2 (0:1) mit Martin Hinteregger beim Aufsteiger Bochum zeigte. Bochum führte bereits nach drei Minuten, Frankfurt vergab danach durch den Portugiesen Goncalo Paciencia einen Elfmeter, traf durch den Japaner Daichi Kamada drei Minuten vor Bochums zweiten Treffer in der Nachspielzeit  die Stange. Einen österreichischen Sieger gab es Sonntag in der Bundesliga nicht: Der 1. FC Köln holte durch einen Doppelpack von Torjäger Anthony Modeste im Derby gegen Nachbar Leverkusen in der zweiten Hälfte ein 0:2 auf. Ex-Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic spielte beim 2:2 durch, Florian Kainz wurde nach 79 Minuten, kurz vor dem Ausgleich, ausgetauscht, Louis Schaub kam für die letzten fünf Minuten. Christopher Trimmel ging es mit Union Berlin ähnlich wie seinem Ex-Klub Rapid: Als bessere Mannschaft  beim VfB Stuttgart bis zur letzten Minuten 1:0 geführt, dann noch  den Ausgleich kassiert.

In der zweiten Liga feierte hingegen Guido Burgstaller mit St. Pauli einen 4:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock und blieb Tabellenführer. Der Kärntner erzielte das 3:0, damit zehn Tore in dieser Saison. Ein Erfolgserlebnis hatte Samstag auch Schalkes neue Nummer eins aus Niederösterreich, Martin Fraisl, durch den 3:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden. In den vier Spielen, in denen er zum Einsatz am, kassierte Schalke keinen Treffer.

 

Foto: Vfl Wolfsburg.

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