Eishockey

Trotz Niederlagen eine gute Woche mit zwölf Debütanten

Sonntag beginnt das Finale der EBEL-Liga zwischen  Red Bull Salzburg und dem Überraschungsteam Bozen, Bezwinger der Vienna Capitals und des KAC. Donnerstag standen in Wien drei Spieler von Salzburg, durch den Finaleinzug gegen die Linzer Black Wings der neue österreichische Meister, im österreichische Eishockeyteam, das im zweiten WM-Test gegen Ungarn,  wird eine 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)-Niederlage bezog, Die zweite nach dem 3:4 (0:1, 1:2,0:2) in Szekesfehervar 24 Stunden zuvor. Dort nach Verlängerung. Wie das zusammenpasst? Ganz einfach. Weder Verteidiger Lucas Birnbaum noch die Stürmer Christof Wappis und Lukas Kainz gehören bei Salzburg zur ersten Mannschaft. Sondern zur zweiten, die in der Alps League spielte. Das traf Donnerstag auf acht österreichische Teamspieler zu. Das zeigt die Situation einen Monat vor Beginn der A-Weltmeisterschaft in Kopenhagen: Kompliment an Teamchef Roger Bader für seinen Mut.

Darum darf man die Niederlagen gegen eine B-Nation nicht dramatisieren, negativ sehen. Spieler, die wie Kapitän Manuel Ganahl (Bild oben) bei ihren Verein zum Stammpersonal zählen, blieben in der Minderheit. Donnerstag waren es mit Nachsicht aller Taxen gerade neun. Aber 1200 Zuschauer sahen eine Mannschaft mit viel Herz, die ein hohes Tempo ging. bei der es mit der Effizienz nicht klappte, es Aussetzer in der Defensive gab.  Bader setzte in beiden Partien insgesamt zwölf Debütanten ein. Einer wurde Donnerstag zum Spieler des Abends gewählt: Der 19jährige Dennis Sticha. Erstes Tor im ersten Länderspiel. Sein Vater hatte zur großen Erfolgsmannschaft von Ralph Krueger bei VEU Feldkirch gehört. Gemeinsam mit Reinhard Divis, den Tormanntrainer bei Österreichs Team. Der Vorarlberger Sticha spielte beim KAC letzte Saison auch nur in der Alps League.

Sonntag Abend trifft sich das Team in Innsbruck wieder. Sticha bleibt dabei. Nächste Woche zwei Tests gegen Italien. Mit neuen Speilern: Von KAC Thomas Hundertpfund und Martin Schumnig, die ihre Grippe überwunden haben, von den Vienna Capitals Tormann David Kickert, die Verteidiger Dominic Hackl, Patrick Peter, die Stürmer Nikolaus Hartl, Peter Schneider und Ali Wukowits. Mario Fischer sagte verletzt ab. Und der von der Liga zum wertvollsten Spieler dieser Saison gewählte Rafael Rotter, der seinen Vertrag in Wien um drei Jahre verlängerte? Da hörte man Donnerstag von einem Rippenbruch, der ihn außer Gefecht setzt. Nach einem Telefonat mit Bader fällt die Entscheidung über seine WM-Chancen erst Ende der kommende Woche. Aus Linz kommen Verteidiger Gerd Kragl sowie die Stürmer Fabio Hofer, Andreas Kristler, Brian Lebler und Patrick Spannring dazu. Wobei Lebler und Hofer vorerst einige Tage geschont werden. Trotzdem hat Bader jetzt fünf Blöcke zur Verfügung.

Seine Skepsis bezüglich WM-Verstärkungen aus der NHL bestätigten sich: Thomas Vanek und Michael Grabner stehen mit Columbus und New Jersey inzwischen fix im Play-off. Der Villacher schaffte es durch ein 2:1 gegen Toronto, Vanek trotz eines 4:5 gegen Stanley Cup-Sieger Pittsburgh nach Verlängerung, wobei er seinen 34. Assist in dieser Saison, die für ihn erstmals seit 2015 nicht nach dem Grunddurchgang beendet ist, ablieferte. Selbst wenn beide in der ersten Play-off-Runde ausscheiden, spricht gegen ihre WM_Teilnahme, dass sie noch keinen Vertrag für die nächste Saison haben. Michael Raffl, wieder fit,  blieb mit Philadelphia durch dein 4:3 gegen Carolina im Play-off-Rennen, er erzielte mit seinem zwölften Saisontor den Ausgleich zum 1:1.

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