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Vier der sechs möglichen Gegner sind für Österreich zu schaffen!

Europameister Italien in Rom, Portugal mit Cristiano Ronaldo in Lissabon,  Russland in Moskau, Schweden mit Oldie Zlatan Ibrahimovic in Stockholm, Gruppengegner Schottland vor 50.000 Zuschauern im Hampden-Park von Glasgow oder Wales (am Mittwoch ohne Gareth Bale gegen Belgien 1:1) in Cardiff. Das sind die möglichen sechs Gegner bei der letzten Chance auf das WM-Ticket, die Österreich bei der Auslosung für die Play offs am Freitag den 26.November, ab 17 Uhr in Zürich bekommen kann. Italien, dessen Teamchef Robert Mancini am Tag nach dem 0:0-Schock von Belfast und dem vorerst verpassten WM-Ticket  seine Mannschaft als gut genug bezeichnete, um 2022 in Katar Weltmeister zu werden, und Portugal wären der Hammer, aber die anderen vier Gegner wären machbar.

Das ist trotz der verpatzten WM-Qualifikation keine Überheblichkeit, sondern Realität. Wenn Österreich sein Potenzial ausschöpfen kann. Was heuer in beiden Partien gegen die Schotten nicht gelang. Weder beim 2:2 in Glasgow ohne Zuschauer, als Österreich zweimal in Führung lag, und schon gar nicht im September beim 0:1 im Wiener Happel-Stadion. In Schweden und Russland gewann Österreich in der erfolgreichen Qualifikation für die EM 2016. Vom 1:0 in Moskau wird das Rückziehertor von Marc Janko immer in Erinnerung bleiben. Mit dem neuen Teamchef Valeri Karpin, der nach der Europameisterschaft Ex-Tirol-Keeper Stani Tschertschessow ablöste, gab es bei den Russen einen personellen Umbruch.

Die anderen fünf Play-off-Teilnehmer, die wie Österreich im Semifinale auswärts spielen, sind Polen mit Robert Lewandowski, EM-Gegner Nordmazedonien, die Türkei, die durch ein 2:1 in Podgorica gegen Montenegro vor Norwegen blieb, EM-Gegner Ukraine, die in Zenica mit dem 2:0 gegen Bosnien Finnland (in Helsinki 0:2 gegen Frankreich) noch überholte und Tschechien. Das zweite Team nach Österreich ,das via Nations League den Sprung ins Play-off schaffte. Das WM-Ticket buchte Mittwoch Abend Holland mit dem 2:0 (0:0) gegen Norwegen im leeren De Kuip-Stadion von Rotterdam. Bis zur 84. Minute stand es 0:0, ehe Tottenham-Stürmer Steven Bergwijn und Barcelona-Legionär Memphis Depay trafen. Teamchef Louis an Gaal sah das Match nicht von der Bank aus, sondern sass in einer Loge, telefonierte mit seinem Assistenten Danny Blind, dessen Sohn Daley linker Verteidiger spielte. Sonntag brach sich van Gaal bei einem Sturz vom Fahrrad den Hüftknochen. Der Plan, in einem Rollstuhl am Spielfeldrand zu sitzen, ließ sich nicht realisieren.

 

 

Foto: UEFA.

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