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Vier Tage Marbella statt Aspern! Tunesien am 1. Juni in Wien

Dienstagnachmittag machte der Fußballbund aus den drei Gegnern von Österreich bei den WM-Vorbereitungsspielen  im Wiener Happel-Stadion kein Geheimnis mehr: Am 27. März gastiert Ghana im Prater, vier Tage später kommt WM-Teilnehmer Südkorea, am 1. Juni Tunesien sozusagen als Einstimmung auf die Gruppengegner Jordanien und Algerien. Der Gegner im vierten und letzten Testspiel, das zwischen 8. und 10. Juni im Großraum Los Angeles stattfinden soll, ist noch offen. Es wird auch über den Austragungsort noch verhandelt, ein Länderspiel mit einem zweiten ausländischen Verband in den USA abzuwickeln stelle eine besondere Herausforderung dar, wie ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold durchaus nachvollziehbar feststellte. Man prüft Stadien in unterschiedlicher Grüßenordnung, steht mit Teams aus Afrika, Mittel-und Südamerika in Kontakt.

Ecuador, von Teamchef Ralf Rangnick vor Weihnachten in Servus TV als Juni-Gegner angekündigt, stellte finanzielle Forderungen, auf die der ÖFB nicht eingehen wollte. Daher kommt mit Tunesien ebenfalls ein WM-Teinehmer, der in einer Gruppe im Holand und Japan spielt, beim Afrika-Cup in Marokko im Achtelfinale an Mali nach 0:0 im Elfmeterschießen scheiterte. Mit Legionären aus Europas Topligen: Je zwei aus der englischen Premier League, der französischen Ligue 1 und der deutschen Bundesliga,  Frankfurt-Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri und Flügelstürmer Elias Saad vom FC Augsburg. Vor dem Ghana-Spiel gibt es Ende März ein viertägiges Trainigslager in Marbella. Obwohl die Temperaturen in Spanien sicher angenehmer sein werden als in Wien, bleibt die Frage, ob der Aufwand für sechs Trainingseinheiten im sonnigen Süden gerechtfertig ist. Denn der ÖFB-Campus sichert zur glechen Zit durch die Rasenheizung auf den Trainingsplätzen einwandfreie Bedingungen, die erst zwischen den Partien gegen Ghana und Südkorea genützt werden.

Marcel Sabitzer ist nach Philipp Lienhart und Konrad Laimer derzeit der nächste Teamspieler, dem eine wochenlange Pause droht. Das verriet Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac. Die Untersuchung der Wadenverletzung von Sabitzer ergab nichts Gravierendes, aber es könnte doch einige Zeit dauern, bis er wieder für regelmäßige Einsätze bereit sein wird.

Foto: ÖFB.

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