Fußball

Vorerst nur ein Spiel pro Woche für Philipp Lienhart

Sein bisher letztes Spiel für Freiburg bestritt Philipp Lienhart am 10. Jänner. Seit damals verpasste der 29-jährige Innenverteidiger, die Verlässlichkeit in Person, zehn Partien, um eine Bauchmuskelzerrung auszuheilen. Ohne Österreichs Teamspieler war Freiburg nicht so stabil wie mit ihm. Letzten Samstag saß er beim 3:3 gegen Leverkusen erstmals auf der Bank. Donnerstagabend könnte er im Achtelfinale der Europa League sein Comeback feiern. Im Duell der Achten der belgischen und deutschen Liga bei Genk. Gegen Ex-LASK-Tormann Tobias Lawal und den Ex-Rapidler Nikolas Sattlberger, live zu sehen bei ServusTV. Das ist der Auftakt zu englischen Wochen für Freiburg in Europa League, Bundesliga und im Semifinale des deutschen Pokals beim VFB Stuttgart. Damit die Belastung für Lienhart nicht zu groß wird, soll er nur in einem Spiel pro Woche zum Einsatz kommen. Das ist zwischen medizinischer Abteilung und Trainer Julian Schuster festgelegt. Das würde auch für die März-Spiele von Österreichs Team gelten: Sollte Lienhart Montag zum Kader von Teamchef Ralf Rangnick gehören, würde er entweder gegen Ghana oder Südkorea zum Einsatz kommen, nicht in beiden Partien. Noch ein Österreicher ist in der Europa League dabei: Florian Grillitsch trifft mit Sporting Braga in Budapest auf Ungarns Tabellenführer Ferencvaros.

In der Conference League könnten Philipp Mwene und Stefan Posch mit Mainz Geschichte schreiben: Der 15. der Bundesliga war noch nie unter den letzten acht eines europäischen Bewerbs. Gegen Sigma Olmütz, den Fünften der tschechischen Liga, könnte der Aufstieg ins Viertelfinale gelingen. Oliver Glasner ist mit Crystal Palace Favorit gegen AEK Larnaka, obwohl es gegen den Dritten von Zypern in der Ligaphase überraschend eine 0:1-Heimpleite im Selhurst Park gab. Kein Geheimnis, dass Glasner den Triumph in der Conference League als krönenden Abschuss seiner Ära im Hinterkopf hat. Vier Jahre nach dem mit Eintracht Frankfurt in der Europa League. Crystal Palace ist so wie alle Partien von Europa- und Conference-League bei Sky Austria zu sehen. Mit einer Ausnahme: Den Schlager der  Europa League zwischen VfB Stuttgart und FC Porto zeigt nur Canal+.

Foto: SC Freiburg.

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