Fußball

Warum legt sich Rapid auf einen neuen Flügel fest?

Nur vier Punkte aus vier Spielen, bereits acht weniger als Red Bull Salzburg, sorgen für gereizte Stimmung bei Rapid. Wer wirklich glaubte, dass der Kader von Grün-Weiß genug Qualität hat, um den Meister ernsthaft fordern zu können, ist allerdings selbst schuld daran. Dem Gegner in der Qualifikation zur Europa League, Sorja Luhansk, geht´s in der Ukraine allerdings auch nicht besser. Ebenfalls nur vier Punkte nach vier Runden. Vielleicht hat es Didi Kühbauer sogar besser als sein Trainerkollege Viktor Skripnik: Gegenüber dem letzten Spiel winken drei Verstärkungen. Der in Altach zum letzten Mal gesperrt gewesene Robert Ljubicic kann spielen, Verteidiger Filip Stojkvic (Nildoben) und Dejan Petrovic sollten nach ihrer Corona-Pause wieder einsatzfähig sein. Es sieht also etwas besser aus. Ein Grund weniger, um sich selbst zu bedauern, was nicht gut ankommt. Und überdies steht noch am „Pflichtenheft“ von Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic, einen neuen Spieler, zu engagieren. Kostengünstig, versteht sich in Zeiten wie diesen. Da drängt sich aber eine Frage auf: Warum legt sich Rapid auf einen neuen Flügel fest? Könnte man nicht auch auf den zentralen Mittelfeldpositionen neue Impulse brauchen?

Für die Positionen an den Flügel hat Rapid mit Kelvin Arase, Marco Grüll und auch Thorsten Schick drei Spieler im Aufgebot. Für Didi Kühbauer wird das nicht reichen, um bei den englischen Wochen im Herbst über die Runden zu kommen. Also muss noch Verstärkung her. Barisic verhandelt. Aber das Festlegen auf einen Flügel schließt andere interessante Varianten aus. Etwa eine die erstmals im Juni ins Gespräch kam, wie hier nachzulesen war: Österreich U 21-Teamspieler Thierno Ballo, Kapitän bei Chelseas U 23. Im Juli nach dem Wechsel von Yusuf Demir zum FC Barcelona wurde das Thema konkreter. Wobei von Einigkeit zwischen dem Champions League Sieger und Rapid keine Rede sein konnte. Es ging nicht nur um Einsatzgarantien, sondern auch darum wie hoch die Summe ist, um die Rapid Ballo im nächsten Jahr fix erwerben könnte. Aber das größte Hindernis für einen Ballo-Wechsel nach Wien heißt: Er ist ein Spieler für die Position der Nummer zehn oder acht, also für das Zentrum, aber wirklich kein Flügel. Daher ist der  Anruf von Kühbauer bei Ballo, bei dem er dem 19 jährigen versicherte, ihn gerne in seinem Kader sehen, zu wollen, nicht richtig einzuordnen. Shon Weissman? Das hängt entscheidend davon ab, ob Ercan Kara an Bord bleibt oder nicht.

Donnerstag Abend wird Barisic wissen, wie viel Geld er für den neuen Flüel locker machen können. Dann wird er wissen, ob es eher nach 3,63 Millionen Startgeld für die Europa League aussieht oder nach 2,94 Millionen für die Europa League. ORF 1 überträgt Donnerstag Abend aus dem Hütteldorfer Allianz-Stadion, zuvor aus der Klagenfurter Wörthersee-Arena LASK -St. Johnston.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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