Fußball

Was haben „Stanis“ Russen aus dem 2:7 gegen Belgien gelernt?

Samstag Auftakt für der zwei EM-Teamchefs mit Bezug zu Tirol. Für den ehemaligen FC Tirol-Tormann und Trainer Stanislaw „Stani“ Tschertschessow mit Russland gegen Belgien, einen der großen EM-Favoriten, die Nummer eins der Weltrangliste. Als krasser Außenseiter mit Heimvorteil vor 30.000 Zuschauern in St. Petersburg. Aber der zählt nicht viel. Dort gewannen im November 2019 in der Qualifikation gegen die Russen 4:1, daheim gab es einen 3:1-Sieg. Haben „Stanis“ Russen aus dem 2:7 gegen Romelu Lukaku, Eden Hazard & Co etwas gelernt? Die letzten Tests nach dem Trainingslager im Tiroler Stubaital waren positiv. Es gab ein 1:1 gegen Polen und ein 1:0 gegen Bulgarien. Im Stubaital waren die Russen auch 2018 vor ihrer Heim-WM, in der es für sie besser lief als erwartet. Erst im Viertelfinale scheiterten die Russen im Elferschießen an Vizeweltmeister Kroatien.

Danach bekam „Stani“ von Staatschef Wladimir Putin beim Empfang nach der WM prompt einen Orden (Bild oben).  Verdient er sich den auch nach der Europameisterschaft? Der Aufstieg in der Gruppe mit Favorit Belgien, den in diesem Jahr noch ungeschlagenen Dänen, die in fünf Partien erst ein Tor kassierten und übrigens auch in Tirol, in Längenfeld, ihre Vorbereitung absolvierten, wäre eine Fortsetzung der WM-Erfolge, die  Tschertschessow auch einfordert: „Wir müssen immer mehr wollen!“ Acht Spieler von der 1:4-Pleit gegen die Belgier sind auch Samstag dabei, allerdings fehlt damals  Monaco-Legionär Aleksandar Golovin. Er ist Torjäger und Vorbereiter in einer Person, glänzt auch mit gefährlichen Distanzschüssen.

Tschertschessow glaubt, in Belgiens Abwehr Schwächen entdeckt zu haben. Toby Alderweireld von Tottenham, Thomas Vermaelen, der in Japan bei Vissel Kobe spielt, und Jan Vertonghen von Benfica Lissabon sind zusammen 102 Jahre alt. Mit Kevin de Bruyne  von Englands Meister Manchester City fehlt ein Offensivkracher aus. Er wurde wegen der Gesichtsverletzungen, die er beim Crash im verlorenen Champions League-Finale mit Chelseas Antonio Rüdiger erlitt, operiert, ist aber frühestens beim zweiten Gruppenspiel gegen Dänemark ein Thema, Bleibt Torjäger Romelu Lukaku, der  23 Tore zum Meistertitel von Inter Mailand erzielte, in jeder Abwehr Angst und Schrecken verbreiten kann. Aber es gibt auch noch ein großes Fragezeichen: Wie gut ist Kapitän Eden Hazard nach einer total verpatzten Saison bei Real Madrid? In der  Qualifikation war er noch dominant. Erzielte bei beiden Siegen gegen Russland jeweils zwei Tore.

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