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Wende für Prass durch Afrika-Cup! Traumtor von Kevin Stöger

Als Österreich im November mit dem 1:1 gegen Bosnien das WM-Ticket erkämpfte, fehlte Alexander Prass im Kader von Ralf Rangnick, bei dem er 2022 sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte. Das dürfe Montag beim ersten Kader im WM-Jahr nicht der Fall sein. Weil  Prass beim Sensationsdritten Hoffenheim derzeit sogar als Aufsteiger des Jahres, als „shootingstar“ bejubelt wird. Wovon der 24 jährige Oberösterreicher nichts hören will: „Der Shootingstar ist bei uns die Mannschaft, sonst wären wir nicht Dritter!“ Die Chance für Prass, sich zu etablieren und besser zu präsentieren, kam durch den Afrika-Cup. Dadurch wurde die Position von Bazouma Toure, einem Teamspieler von der Elfenbeinküste, an der linken Außenbahn für Prass frei. Letzten Samstag beim 4:1 in Heidenheim standen Prass und Toure in der Startformation. Prass spielte über rechts, jubelte über seinen ersten Doppelpack in der deutschen Bundesliga.

Prass war bereit in Hoffenheim, bevor Sportchef Andreas Schicker und Trainer Christian Ilzer aus Graz kamen. Mit ihnen gewann Prass bei Sturm drei Titel, bei Hoffenheim geht es jetzt unerwartet um einen Champions League-Platz. Samstag empfängt Hoffenheim den Vorletzten Wolfsburg mit seinem neuen Trainer Dieter Hecking, bei dem Patrick Wimmer nach Verletungspause wieder zum Kader gehört. Schicker fixierte schon den ersten Einkauf für nächste Saison: Er holte vom FC St. Gallen um 2,5 Millionen Euro Ablöse den Schweizer U 21-Teamstürmer Alessandro Vogts, nahm ihn bis 2031 unter Vertrag. Damit will Schicker für den möglichen Abgang von Fisnik Asllani gerüstet sein. Der Kosovo-Teamstürmer, 2023/24 Leihspieler bei der Wiener Austria, ist bei Bayern München ein Thema, wird von Chelsea und Aston Villa beobachtet.

Mönchengladbach entfernte  Freitag mit dem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen St. Pauli etwas von der Abstiegszone. Das Führungstor erzielte deer in dieser Saison oft kritisierte Kevin Stöger durch einen Traumfreistoß aus 18 Metern mit links über die Mauer ins Kreuzeck. Es war der erste Treffer des 32 jährigen Oberösterreichers in dieser Saison, der erste direkt verwandelte Freistoß von Mönchengladbch in der Bundesliga seit fünf Jahren. Tabellenführer Bayern München spielt Samstag in Leverkusen mit seinem dritten Torwart, dem 37-jährigen Sven Ulreich. Da Manuel Neuer verletzt ist und Ersatz Jonas Urbig beim 6:1 in der Champions League gegen Atalanta Bergamo eine Gehirnerschütterung erlitt.

Foto: TSG Hoffenheim.

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