Fußball

Wie schnell kann es mit Kalajdzic und Frankfurt funktionieren? „Ich bin von mir überzeugt!“

Rückkehr in die deutsche Bundesliga nach eineinhalb Jahren und nur vier Tagen Traning mit Eintracht Frankfurt für Sasa Kalajdzic:  Wie schnell kann das alles, was man von der neuen Nummer neun, dem Zweimeter-Riesen aus Wien erwartet, funktionieren? Als er Dienstag zum Trainings kam, war zufällig auch Eintrachts früherer Abwehrchef aus Kärnten, Martin Hinteregger dort. Und damit eienr mehr, der ih, versicherte, dass er zu einem sehr guten Klub wechselt. Das Gefühl hatte Kalajdzic selbst auch nach den ersten Gesprächen mit Sportchef Markus Krösche und Trainer Dino Toppmöller. Deshalb entschied er sich für Eintracht, gegen Wolfsburg, gegen West Ham und Fulham. Obwohl er bei Wolverhampton kaum spielte, war der 26 jährige ein gefragter Mittelstürmer. Letzten Sommer hatten sich auch Borussia Dortmund und RB Leipzig bei ihm gemeldet.

Damals hofft er nach der Reha noch auf gute Zeiten bei Wolverhampton, zu denen es nie kam: „Der neue Trainrr hat auf andere gesetzt. Ich fühlte mich irgendwie nur wie ein Feuerwehrmann!“ Der nur eingesetzt wurde, wenn eine Niederlage drohte, keine faire Chance bekam. Jetzt plant er, wieder voll durchstarten zu können: „Ich glaube an mich, bin von mir überzeugt!“ Noch mehr als den ersten Spielen mit Frankfurt fiebert Kalajdzic dem 20. Jänner entgegen. An diesem Tag soll sein erstes Kind auf die Welt kommen. Es wird ein Sohn. Seine Frau Lorena ist seit Wochenmitte in Frankfurt.

In Leipzig wird er mit Xaver Schlager, Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald auf drei Landsleute treffen. Auch auf Baumgartner wartet eine große Herausforderung: Zuletzt spielte er im 4-2-2-2 von Trainer Marco Rose meist auf der halbrechten Zehnerposition. Auf der ist eigentlich der Spanier Dani Olmo, der monatelang mit einer Schulterverletzung ausfiel, aber letzte Woche wieder ins Mannschaftstraining einstieg, der Platzhirsch. Halblinks ist der Holländer Xaxi Simons gesetzt. Das wird schwierig fürBaumgartner, das weiß er auch: „Ich kann auf mehreren Positionen spielen. Es liegt an mir. Wenn ich in Topform bin, habe ich genug Selbstbewusstsein, um zu sagen: „Ich kann bei Leipzig auch Stammspieler sein, bin nicht hier, um nur zum Zug zu kommen, wenn andere ausfallen“. So wie Baumgartner mit Leipzig haben Samstag auch Michael Gregoritsch mit Freiburg (ohne den verletzten Philipp Lienhart gegen Union Berlin), Philipp Mwene und Karim Onisiwo mit Mainz (gegen Wolfsburg). Florian Kainz und Dejan Ljubicic mit Köln (gegen Heidenheim) sowie Matthias Honsak und Christoph Klarer mit Darmstadt (gegen Borussia Dortmund mit Marcel Sabitzer) Heimspiele.

 

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