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Wurmbrand und Ndzie sind für Saisonstart Rapids in Ried bereit

Zwei Tage vor dem Start in die richtungsweisende Woche Rapids mit dem Cupviertelfinale am Samstag in Ried und eine Woche später mit dem Heimspiel in der Bundesliga gegen den Vierten Hartberg um den Sprung von Rang sieben unter die ersten sechs wirkte Rapids neuer Trainer Hoff Thorup wie der Fleisch gewordene Optimismus: „Wir sind bereit“, versprach er und versicherte, beeindruckt zu sein, wie sich die Mannschaft während der Vorbereitung fast täglich verbesserte. Das 5:2 im letzten Test gegen NS Mura zeigte ihm, dass die Richtung stimmt, weil offensiv schon viel gelang. Die Frage bleibt, ob der Vorletzte der slowenischen Prva Liga ein wirklicher Maßstab war.  Ried wird eine andere Kategorie. Schließlich verlor Rapid das letzte Duell gegen den Aufsteiger aus dem Innviertel am 8. Dezember in Hütteldorf nach 1:0-Führung noch 2:1. Es war der erste historische Auswärtssieg von Ried gegen Rapid. Thorup studierte dieses Spiel so wie alle anderen seiner Mannschaft in der bisherigen Saison via Video. Beim 2:0 in Ried noch unter seinem Vorgänger Peter Stöger war Torhüter Paul Gartler, der Samstag Ersatz für Niklas Hedl sein wird, der Vater des Sieges.

„Wir werden selbstbewusster auftreten“, kündigte Thorup an, der noch zwei Positionen in der Startelf überlegt. Kein Geheimnis ist, dass Nikolaus Wurmbrand (Bild) am linken Flügel und Martin Ndzie gemeinsam mit Romeo Amane im zentralen Mittelfeld dazugehören werden „Beide sind fit genug“, versicherte Thorup. Das war bei Wurmbrand und Ndzie im Herbst nicht der Fall. Als linker Verteidiger wird Dominik Weixelbraun, ein Offensivspieler, beginnen: „Er war bereit für seinen Rollentausch, ansonst wäre das kein Thema gewesen“, erzählte Thorup,  „er hat sich schon sehr verbessert!“ Vorerst fällt dem Dänen nichts ein, was ihn bedenklich stimmt. Janis Antiste dürfte als mittlere Spitze vorerst den Vorzug gegenüber Ercan Kara erhalten. Die Verhandlungen mit Sassuolo, um Rapid von der Kaufpflicht für den Franzosen zu „befreien“, brachten bisher keinen Erfolg. Auch die Suche nach einem neuen Stürmer wegen des Ausfalls von Claudy Mbuyi nicht: „Wir haben noch keinen gefunden, der unseren Vorstellungen entspricht, von dem wir überzeugt sind, dass er uns weiter hilft“, behauptet Sportvorstand Markus Katzer.

Foto: SK Rapid/Widner.

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