PETERLINDEN.LIVE

Zum Trainingsauftakt der dritte Neue beim LASK: Harakate

Zum Auftakt der Vorbereitung  präsentierte der LASK  seine dritte Neuerwerbung. Alessandro Schöpft ist noch  mit Österreich bei der WM, die anderen zwei trainierten Mittwoch erstmals unter Didi Kühbauer: Linksverteidirer Yvan Dibango aus Kamerun sowie der französische Stürmer Ramiz Harakate (Bild) der statt Sasa Kalajdzic als neuer Partner für den amerikanischen Stürmertank Samuel Adeniran geplant ist. Das könnte passen. Letzte Saison war der bewegliche Harakate beim GAK ein Ausnahmespieler, hatte mit elf Toren und fünf Assists großen Anteil am Klassenerhalt. Sein Vertrag in Graz lief noch, daher musste der Doublegewinner für ihn 1,5 Millionen Euro Ablöse zahlen . Aber das könnte durchaus eine gute Investition gewesen sein. 2024/25 hatte sich Harakate in seiner ersten Saison in Österreich mit elf Treffern und fünf Assists bei Zweitligist St. Pölten  in den Blickpunkt gespielt. GAK-Sportvorstand Tino Wawra verlor seinen besten Stürmer. Der neu engagierte 21 jährige Offensivspieler aus Marokko, Ismail Guerti, mag Talent haben, ein Versprechen für die Zukunft sein, aber nicht mehr. Also sicher keiner, der Harakate auf Anhieb ersetzen kann. Guerti kam beim FC Metz bisher auf drei Kurzeinsätze, spielte in der Ligue 1 nur 25 Minuten.

Voll im Gang ist der Umbau beim Wolfsberger AC: Drei Neue an einem Tag, für jede Formation einer. Darunter ein in der Bundesliga bekannter Name: Denn der Zwillingsbruder des georgischen Mittelfeldspielers Otar Mamageishvili, Gizo, spielt seit sechs Monaten bei Sturm Graz. Wolfsberg holte Mamageishvili für ein Jahr leihweise vom portugiesischen Erstligisten Famalicao, bei dem er nur 13 Einsätze hatte. Der 23-jährige Rechtsfuß war in seinem Heimat Nachwuchsteamspieler. Ansonsten setzt Wolfsberg auf Kärntner: Auf den 22-jährigen Stürmer Luca Hassler, der letzte Saison in der zweiten Liga bei Kapfenberg mit neun Toren und fünf Assists auffiel. Auch der 19jährige Innenverteidiger Matteo Kitz kommt aus der zweiten Liga. Der 19 jährige absolvierte 16 Spiele für Austria Klagenfurt, war zuvor in der Klagenfurter Akademie.  Weil der 1,90 Meter große Kitz kam, ließ Wolfsberg den zwei Jahre älteren Tobias Gruber nach 13 Bundesligaeinsätzen ziehen. In die zweite Liga zur Vienna, bei der Gruber auf seinen Trainer in der Saison 2024/25 trifft. Da war er an Amstetten verliehen, setzte ihn Patrick Enengl 24mal ein. Jetzt ist Enengl neuer Vienna-Trainer.

Foto: LASK.

Die mobile Version verlassen