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Zwei neue Verteidiger für die Vienna Capitals

Bei Olympia steht Mittwoch das Viertelfinale im Eishockey, bei dem erstmals seit zwölf Jahren wieder die Stars aus der nordamerikanischen National Hockey League dabei sind, am Programm. Es beginnt zu Mittag mit dem Duell zwischen Deutschland und der Slowakei, geht mit Kanada-Tschechien und Schweiz -Finnland weiter. Sollten Kanada und die USA nicht das Endspiel um Gold bestreiten, käme dies unerwartet. In der ICE League beginnen Mittwoch für die Vienna Capitals die letzten fünf Spiele im Grunddurchgang in Laibach beim besten Heimteam der Liga. Ein Punkt würde schon reichen, wäre der Platz in den Pre-Playoffs auch theoretisch fixiert. Derzeit haben die Capitals auf Rang sieben, elf Punkte mehr als Ferencvaros Budapest auf Rang elf. Das müsste reichen. Die weiteren Partien bis zu Ende des Grunddurchgangs am 1. März: Freitag bei den Linzer Black Wings, nächste Woche daheim gegen den Zweiten, die Grazer 99ers, und Fehervar, zum Abschluss in Klagenfurt gegen Tabellenführer KAC.

In Laibach begann die Saison für die Capitals am 12. September mit einem 1:7-Debakel. Seit Kevin Constantine Head Coach ist, konnte speziell die Defensive merkbar stabilisiert werden. Deshalb gelangen auch fünf Siege in den letzten sechs Spielen, in einer Tabelle der letzten zehn Runden sind die Capitals Vierter. Sie nutzten die Olympiapause, um so wie auch Meister Salzburg und Villach neue Legionäre zu verpflichten. Zwei neue Verteidiger: Der 27-jährige , 1,93 Meter große Kanadier Marc-Olivier Duquette spiele zuletzt in Schweden bei Oskarshamn, kam dort auf 37 Einsätze. Früher in der East Coast Hockey League bei Maine spielte Duquette mit dem 28 jährigen Amerikaner Nate Kallen, dem zweiten neuen Verteidiger der Capitals, zusammen. Kallen, der zuletzt beim Farmteam der Las Vegas Knights, den Tahoe Monsters, in der East Coast League, punktbester Abwehrspieler war, kam wegen des Abgangs von Cole Hults, Duquette wegen der erneut angespannten Personalsituation. Abwehrchef Nelson Nogier und Scott Kosmarchuk werden den Rest des Grunddurchgangs verpassen. Ebenso Senna Peeters, der nach nur sieben Einsätzen, die auf eine monatelange Pause seit Saisonbeginn folgten, schon wieder verletzt ist. Verteidiger Erik Kirchschläger droht noch länger auszufallen.

Foto: Claes Svensson.

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