Fußball

13 von 25 Österreichern sind in der deutschen Bundesliga gesetzt

Nicht nur in Englands Premier League, Frankreichs Ligue 1 und Spaniens La Liga beginnt am Wochenende die Saison, sondern auch in Deutschland. Mit der ersten Runde im Pokal, dem Schlager zwischen Arminia Bielefeld, letzte Saison als Drittligist sensationell im Finale, nach zwei Runden der zweiten Liga als Aufsteiger Tabellenführer, und Werder Bremen sowie Samstagabend mit dem erstmals nach Franz Beckenbauer benannten Supercup zwischen Cupsieger VfB Stuttgart und Meister Bayern München. Bei dem im Bayern-Dress einer der 13 Österreicher zu sehen sein wird, die bei ihrem Klub einen Stammplatz haben: Konrad Laimer (Bild) ist bei Bayern anders als vor einem Jahr unumstritten, ein absoluter Leistungsträger.

Die anderen zwölf: Philipp Lienhart als Abwehrchef von Freiburg, bei Werder Bremen Leeds-Leihspieler Max Wöber vorerst als linker Verteidiger, Kapitän Marco Friedl im Abwehrzentrum und Romano Schmid als Kreeativgeist, bei Union Berlin Kapitän Christopher Trimmel, der eine Institution bei den „Eisernen“ ist, und Leopold Querfeld, bei RB Leipzis  Nicolas Seiwald als „Sechser“ und vor ihm nach der langen Verletzungspause Xaver Schlager, der wegen eines Nasenbeinbruchs derzeit mit Gesichtsmaske spielen muss, bei Wolfburg Patrick Wimmer, der beim neuen holländischen Glatzkopf-Trainer Pau Simonis, den die Medien zum „Gouda-Guardiola “ ernannten, als linker Flügel gesetzt ist, bei Mainz Philipp Mwene als Linksverteidiger, bei St. Pauli Innenverteidiger David Nemeth und bei Abstiegskandidat Heidenheim der „Blitz von Stadlau“, Matthias Honsak, als Spitze.

13 Fixstartern stehen zwölf Wackelkandidaten gegenüber. Darunter auch Spieler, die am 26. August in Ralf Rangnicks Teamkader für die WM-Qualifikation gegen Zypern und Bosnien stehen werden. Wie Marcel Sabitzer, den zwar Dortmunds Trainer Niko Kovac schätzt, der sich deshalb auch gegen seinen Verkauf aussprach. Sabitzers Konkurrent um die Startelf ist der Deutsche Felix Nmecha. Bei RB Leipzig hat sich unter dem neuen Trainer Ole Werner für Christoph Baumgartner wenig geändert:  Er kommt nicht am Holländer Xavi Simons vorbei. Bei Freiburg  hat nach derzeitigem Stand eher Junior Adamu eine Chance, im Angriff zum Zug zu kommen, als Michael Gregoritsch. Bei Hoffenheim gibt Trainer Chris Ilzer nicht Alexander Prass, der schon bei Sturm Graz sein Spieler war, links defensiv den Vorzug, sondern den von Absteiger Bochum gekommenen Ex-Salzurger Bernardo. Nichts Neues gibt es für Kevin Stöger bei Mönchengladbach – er muss um die Zehner-Position kämpfen. Marco Grüll zählt s bei Werder Bremen zunächst zu den Jokern, schlecht sieht es für Florian Kainz, dessen Verdienste um den Aufstieg des 1. FC Köln unumstritten sind,  durch den neuen Trainer Lukas Kwasniok aus. Er hat für den 32 jährigen Ex-Kapitän auf dessen Lieblingsposition an der linken Flanke keinen Platz mehr. Kainz musste in der Vorbereitung deswegen im zentralen Mittelfeld ran. Auch dort ist er nicht erste Wahl. Kwasnioks Version: „Es wird keine Stammelf geben, sondern immer wieder eine Startelf, die sich einfach nur verändert“. Die Kainz-Qualitäten, seine präzisen Zuspiele und Standards, sind aber unübersehbar.

Erst am Beginn ihrer Legionärskarriere stehen Innenverteidiger Konstantin Schopp bei Mainz sowie das Duo, das von Absteiger Austria Klagenfurt zu FC St. Pauli wechselte, Torhüter Simon Sparri und Defensivspieler Jannik Robatsch. Sie müssen sich beim Trainer richtig präsentieren und empfehlen.  Neue österreichische Legionäre gibt es in der Ligue 1 und in der La Liga. In Frankreich den Ex-Salzburger Samson Baidoo bei Lens, in Spanien Innenvertedigr David Affengruber, der 2024 mit Sturm Graz Meister war, bei Aufsteiger Elche.

Foto: FC Bayern München.

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