Starker Start für Österreichs Eishockey in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Zürich: Im ersten WM-Test gelang in Riga vor 8500 Zuschauern ein 4:3 (1:0, 3:3, 0:0) gegen Lettland, den WM-Dritten von 2023. Österreich führte durch Treffer des Villachers Max Rebernig, von Salzburg-Center Benjamin Nissner und des Vorarlbergers Luca Erne nach 29 Minuten 3:0, dann gelang den Letten binnen sechs Minuten der Ausgleich, den Siegestreffer erzielte der gebürtige Villacher Lucas Thaler im Powerplay. Der sich nach fünf Jahren beim EC Red Bull Salzburg zu einem Klubwechsel entschloss. „Schade, dass man dieses Spiel in Österreich nicht sehen konnte“, bedauerte Teamchef Roger Bader, „wir haben mit vier Blöcken konsequent durchgespielt und hatten einen sehr guten Tormann!“ Das war der 25 jährige Jakob Vorauer, beim KAC die Nummer zwei.
Wie es aussieht, sind die Chancen von Bader, im Mai bei der WM in Zürich nicht nur auf Marco Rossi, sondern auch auf Marco Kasper zurückgreifen zu können, gestiegen. Der Center verlor einen Tag vor seinem 20. Geburtstag mit den Detroit Red Wings das Heimspiel gegen Columbus nach Penaltyschießen 3:4, vor den letzten vier Partien des Grunddurchgangs hat Detroit drei Punkte Rückstand auf einen Wild Card-Platz für die NHL-Play-offs. Bis nächsten Mittwoch spielt Detroit noch daheim gegen Philadelphia und New Jersey, danach in Florida gegen Tampa Bay Lightning und die Florida Panthers.
Seit Dienstagabend steht der Gegner der Graz 99ers im Finale der ICE League fest. Pustertal gelang mit Bruneck mit 2:1 nach Verlängerung der vierte Sieg, die Südtiroler stehen ebenso wie die Grazer zum ersten Mal in der Finalserie. Der entscheidende Treffer fiel nach 66 Sekunden der Verlängerung durch den Slowenen Rok Ticar, der von 2019 bis 2023 beim KAC und letzte Saison bei den Vienna Capitals gespielt hatte. Die Finalserie beginnt erst am kommenden Mittwoch, die Grazer haben als Sieger des Grunddurchgangs zum Auftakt den Heimvorteil. Die einwöchigee Wartzeit bis zum Finalauftakt ergibt sich aus den Heimspielen von Sturm Graz und GAK in der Bundesliga. Da die Liebnau-Halle sicher ausverkauft und auch das Stadion am Sonntag beim steirischen Duell zwischen Tabellenführer Sturm- und Hartberg voll sein wird, gibt es behördliche Vorgaben: Es darf zu keinen Terminkollisionen zwischen Fußball und Eishockey kommen.
Foto: IIHF/Andre Riguette.