Premiere für Österreichs neuen U 21-Teamchef, den 40 jährigen Nürnberger Peter Perchtold, als Nachfolger von Werner Gregoritsch, der zwölf Jahre und zehn Monate im Amt war, Samstag seinen 67. Geburtstag feiern wird, am Freitag mit dem Test gegen die Schweiz zum Abschluss eines Trainingslagers im spanischen Marbella, live zu sehen ab 18 Uhr bei ORF Sport +: Es geht für Perchtold, zuletzt Assistent von Teamchef Ralf Rangnick, zuvor Co-Trainer bei VfB Stuttgart, Schalke und Mainz, darum, eine neue Mannschaft aus den Jahrgängen 2004 und 2005 für die Qualifikation zur EM-Endrunde 2027 n Serbien und Albanien aufzubauen. Die Gegner sind Dänemark, Belgien, Wales und Weißrussland. Im Mittelpunkt wird einer stehen, der bereits bei Gregoritsch eigentlich zur Stammformation zählte: Ex-Rapidler Nikolaus Sattlberger, der bisher zwölfmal in der U 21 spielte, in Belgien mit dem überlegenen Tabellenführer Genk unter Ex-Austria-Trainer Thorsten Fink auf Kurs Richtung Meistertitel ist, nach überstandener Grippe zuletzt nicht zum ersten Mal als „man of the match“ ausgezeichnet wurde.
Nicht nur Sattlerberg, auch acht andere kamen bereits unter Langzeit-Teamchef Gregoritsch zum Einsatz. Wie Dijon Kameri, Salzburg-Leihgabe bei Altach, Austrias Verteidigertalent Luca Pazourek. der von Salzburg an den GAK verliehene Zeteny Jano oder die Legionäre Florian Mecheler (Hoffenheim), Tristan Osmani (Schalke) und der frühere FC-Stürmer Olawaseun Adewumi der von Englands Zweitligist Burnley nach Schottland an den FC Dundee verliehen wurde. Für den Vorletzten erzielte er bei 26 Einsätzen vier Tore, zuletzt gab es im Derby gegen Dundee United einen 4:2-„Auswärtssieg“, bei dem er durchspielte.
Erfolgreich starteten andere Nachwuchsteams in die Qualifikation für die EM-Endrunde in diesem Jahr: Die U 17 von Hermann Stadler führte im spanischen Merida gegen Deutschland durch zwei Tore des 17 jährigen Austrianers Hasan Deshisku 2:0, am Ende hieß es 2:2. Nächster Gegner im Kampf um das EM-Ticket ist am Samstag Norwegen, Der U 19 von Oliver Lederer bezwang im ungarischen Kisvada zum Auftakt Ungarn nach drei Toren zwischen der zweiten und 17. Minute 3:1 (3:0). Der erste Angriff führte gleich zur Führung durch Liefering-Stürmer Kenneth Adejenughure, danach trafen Leon Grgic von Sturm Graz und nochmals Adejenughure nach idealem Assist des Rapidler Nikolaus Wurmbrand. Samstag kann die Qualifikation mit einem Sieg gegen Island praktisch geschafft werden. Die Isländer unterlagen Mittwoch Dänemark 0:2.