Am 8. August feiert Herbert Prohaska, Österreichs Jahrhundertfußballer, der letzte Teamchef, mit dem sich Österreich für eine Weltmeisterschaft qualifizierte, seinen 70. Geburtstag. Sie können bis zum Ehrentag täglich eine Geschichte aus dem Leben von Herbert Prohaska, insgesamt 70, lesen.
Am Freitag wird die Prime Time in ORF 1 ganz im Zeichen von Herbert Prohaskas Geburtstag stehen. Zunächst ein Seitenwechsel-Spezial mit Anekdoten und Erinnerungen, bei der unter anderem die Jahrhundert-Sportlerin aus dem Skilager, Annemarie Moser-Pröll, Toni Polster, Andreas Herzog, aus der Kabarettszene Lukas Resetarits und Alex Kristan zu Gast sein werden. Danach eine neue Dokumentation von Gerhard Lackner über den Werdegang des Jahrhundertfußballers. Und zum Abschuss kommen Prohaskas beste Sager aus „Willkommen Österreich“ bei Stermann und Grissemann. Wenn das alles über die Bildschirme läuft, wird Prohaska auf der Tschaunerbühne in Ottakring in Aktion sein: Bei seinem neuen Programm „Auf dem roten Stuhl“ mit Pete Art. Wegen des Auftritts wird Prohaskas private Geburtstagsfeier erst am Samstag, also einen Tag danach, stattfinden. Hans Krankl und seine Familie werden selbstverständlich zu Gast sein. Wie Prohaska haben am 8. August der holländische Trainerstar Louis van Gaal und der ehemalige Formel 1-Weltmeister Nigel Mansell Geburtstag.
Wer letzten Freitag nicht beim ersten Event zum Prohaska-Ehrentag auf der Donaubühne in Tulln dabei war, versäumte etwas. Prohaska kam im violetten Sommerhemd, wurde prompt von Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk daran erinnert, dass er 50 Jahr davor, im August 1975 mit der Austria in der zweiten Cuprunde beim Regionalligisten Tulln 3:4 verlor. Ein Prohaska-Tor konnte das nicht verhindern. Tullns damaliger Tormann, Hans Sauer, gehört zu Prohaskas Tennisrunde, war ebenso im Zuschauerraum wie ein Mitspieler von Prohaska in Austrias Meistertruppe, Karl Daxbacher. Prohaska wurden Ehrenbürger von Tulln, von Niederösterreichs Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll bekam er einen Liegestuhl, auf dem ein roter Teamdress mit der Rückennummer 70 lag.
Auch die „Rostigen Flügel“, Krankls Nummer eins-Hit, waren zu hören. Zum Besten gegeben von Lukas Resetarits, Prohaska und Pete Art. Standing Ovations gab es, als Prohaska selbst auf die Bühne kam, mit Pete Art den Celentano-Hit „Azzuro“ intonierte und zum Abschluss mit Opernsängerin Natalia Ushakova und Reinhold Bilgeri „Grazie Roma“ sang. Die Hymne des AS Roma, mit denen er den „Scudetto“ holte, einen der neun Meistertitel seiner Spielerkarriere.