Fußball

Es spricht nichts gegen einen tollen Abend des U 21-Teams

2500 Karten waren bis Donnerstagabend verkauft. Die Kulisse wird daher Freitagabend bei der Premiere von Österreichs U 21-Team passen, wenn es gilt, mit einem Sieg gegen Dänemark die Chance auf das EM-Ticket am Leben zu erhalten. Teamchef Peter Perchtold erwartet sogar einen tollen Abend: „Ich habe im Training gesehen, dass alle bereit sind für diese Aufgabe. Die Dänen sind stark, aber schon das 1:1 im Hinspiel hat gezeigt, dass wir mit unseren Ideen ihnen Kopfzerbrechen bereiten!“ Perchtold hat diesmal die Qual der Wahl, wen er in die Startelf stellt. Keine Diskussion gibt es beim Torwart: Das ist Lukas Jungwirth, der nach der Verletzung von Christian Zawieschitzky vom Nationalteam zurück zur U 21 wechselte, bisher in der Qualifikation alle Spiele bestritt.

Im Abwehrzentrum gibt es verschiedene Varianten, obwohl Jakob Schöller, der seit August bei Rapid pausieren musste, nicht eingesetzt wird: Jannik Schuster drängte sich mit starken Leistungen bei Brentford auf, Valentin Zabransky und Konstantin Schopp überzeugten in der Bundesliga bei Salzburg und Hartberg, U 17-Vizeweltmeister Ifeany Ndukwe kam in Spaniens La Liga bei Levante zu zwei Kurzeinsätzen. Bei den vier Außenverteidigern gibt es einen Dänemark-Spezialisten: Der Vorarlberger Christopher Olivier wechselte im Sommer aus dem Nachwuchs des VfB Stuttgart für eine Million Ablöse zum dänischen Traditionsklub Bröndby Kopenhagen. Bisher spielt er 180 Minuten für Bröndby, davon 41 in der Superliga.

Im zentralen Mittelfeld könnten die U-17-Vizeweltmeister Vasilije Markovic drei Tage nach seinem Teamdebüt und Luca Weinhandl, der bei Sturm Graz einen Stammplatz erkämpfte, beginnen. So wie Weinhandl überzeugte auch Jacob Hödl, der in Dänemark erstmals in der U 21 spielte, zuletzt bei Sturm. Die Alternative: Rapids Nicolas Bajlicz mit dem Ex-Rapider Nikolas Sattlberger, der im Frühjahr Kapitän war. Im Angriff dürfte Nikolaus Wurmbrand (Bild) gesetzt sein. Vielleicht beginnt mit ihm einer, den er noch aus dem Rapid-Nachwuchs kennt: Furkan Dursun, inzwischen Legionär beim Schweizer Meister FC Thun. Für den er in elf Partien sechs Tore erzielte. Die Alternative wäre der Ex-Wolfsberger Erik Kojzek, der in 14 Spielen bei Partizan Belgrad fünfmal traf.

Foto: ÖFB/Tugrul Karacam.

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